ITIL® 4 steht vor der Tür und seit gut 30 Jahren gibt es das Akronym CMDB. Im Gegensatz zum neueren CMS (und anderen Varianten, die wohl als Fußnote der Geschichte zu handeln sind) hat es diese Abkürzung geschafft sich international zu etablieren. Jede/r weiß, was gemeint ist, und jede/r IT-Betrieb hat so etwas.

Wirklich? Die Realität sieht anders aus.

Service Space

Synetics wurde zur Veranstaltung Service Space am 5. September 2018 nach Wien eingeladen. Der zum fünften Mal von ITSM Partner veranstaltete Event hat sich zum Branchentreffpunkt entwickelt und unterschied sich ganz wesentlich von anderen Veranstaltungen: Nationale und internationale SpezialistInnen des (IT) Service Managements brachten neue Aspekte zum vermeintlich alten Thema. Die Vorträge hinterließen den Eindruck, dass das Thema wohl nie “fertig” ist, weiterhin ein Dauerbrenner auf kleiner Flamme bleibt. ITSM gehört zur IT. Einiges ist statisch, doch Vieles wandelt sich sehr rasch. Um so mehr ist’s nötig sich zu vernetzen, sich auszutauschen und voneinander zu lernen – am besten in lockerer Atmosphäre.

Lockere Atmosphäre und Blue Sky!

Die Organisation der Veranstaltung, die Location (Schloß Schönbrunn bei Kaiserwetter!), das vielseitige Rahmenprogramm und nicht zuletzt die Verpflegung ließen die Teilnehmer vergessen, dass es in erster Linie darum geht, der eigenen Service-Initiative und -orientierung wieder neue Impulse zu geben.

An Impulsen mangelte es nicht, dafür sorgte unter anderem eine Live-Simulation. Diese ließ die Teilnehmer hautnah spüren, was es bedeutet in einem kritischen Prozess ohne, oder mit falscher Information, zu stecken.

Status Quo: CMDB?

Unser CMDB-Evangelist Peter Resch-Edermayr  war eingeladen einen runden Tisch zum Thema “CMDB Reality Check” zu moderieren. Von den rund 30 TeilnehmerInnen hoben weniger als die Hälfte die Hand, als es um die erste Frage ging: Wer hat denn schon? Bei der leicht verifizierbaren Annahme, dass mehrere Personen der gleichen Organisation angehörten, verringert sich die Quote auf rund 30%. Und trotzdem haben alle Befragten irgendeine Form der IT-Dokumentation und ein mehr oder weniger gut funktionierendes IT Asset Management.

ITAM als Treiber

Raus aus der Excel-Falle! Das war traditionell, so das Credo der Teilnehmer, der Treiber für das Beschäftigen mit dem Thema. Eine gemeinsame Datenbasis herstellen um: Assets, Seriennummern und Standorte zu finden.

Das Zusammenführen weiterer Informationen, das Abbilden von IT-Services, die Verwendung im Change Management Prozess zur Impact Analyse? Findet nur in einigen wenigen Organisationen statt. Von diesen wird es auch als tatsächlicher Mehrwert und sogar als