Paul Otlet: Dokumentieren für den Frieden

Paul Otlet: Dokumentieren für den Frieden

Haben Sie heute schon die Wikipedia abgefragt? Ihre eigene Dokumentation ergänzt? Vielleicht um einen hyperlink? Heute stecken dahinter enorm leistungsfähige Systeme und Datenbanken. Aber was war davor? Wie und wer begann zu dokumentieren? Uns interessierten die Pioniere, die all dies überhaupt erst möglich machten. Sie forschten intensiv, stellten ihr Leben in den Dienst einer Sache, an die sie glaubten, zumeist gegen den Widerstand ihrer Zeitgenossen. Ruhm, Ehre oder Reichtum? Fehlanzeige. Heute ziehen wir den Hut vor einem Pionier, einem nahezu vergessenen Helden der Dokumentation. Staunen Sie mit uns, wie man die Dokumentation von Wissen, noch lange vor dem ersten Computer, auch praktisch angewandt hatte!
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Der Supergau in der IT und die Haftung

Der Supergau in der IT und die Haftung

(Artikel 6 von 6)

 

Datenklau, Hackerangriffe, Betriebsspionage oder Malware sind nur einige der gefürchteten Super-GAUs, die durch Schwachstellen in der IT entstehen können. Dabei ist vielen Unternehmern nicht einmal bewusst, welche rechtlichen Konsequenzen sie über die unmittelbaren wirtschaftlichen Schäden hinaus erwarten: Auch für die IT regelt das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) den Umgang mit potenziellen Risikobereichen – und droht bei Verstößen mit empfindlichen Strafen.
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Wie schützt man sich vor den Folgen der Haftung?

Wie schützt man sich vor den Folgen der Haftung?

(Artikel 5 von 6)

Um eine Haftung zu vermeiden, sollte der Arbeitnehmer nicht nur gewissenhaft die ihm übertragenen Aufgaben wahrnehmen, zusätzlich muss er die Geschäftsleitung über mögliche Risiken informieren, Lösungsvorschläge für Sicherheitsmängel in der Datenverarbeitung erarbeiten und ein angemessenes Budget beantragen. Die Analyse der erforderlichen Maßnahmen erfolgt am besten zusammen mit einem qualifizierten Berater, dessen Bericht an die Geschäftsleitung weiterzugeben ist. Mit Einschaltung eines qualifizierten Beraters kann sich der Arbeitnehmer stets auf dessen Expertise verlassen und im Zweifel auch hierauf verweisen.
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Haftung als IT – Administrator: Einige Beispiele wer in einem bestimmten Fall haftet

Haftung als IT – Administrator: Einige Beispiele wer in einem bestimmten Fall haftet

(Artikel 4 von 6)

Beispiel 1: Mangelnde Katastrophenvorsorge

Die Tochter eines ausländischen Unternehmens verfügt zur Abwicklung ihrer Geschäfte in Deutschland über ein eigenes Rechenzentrum, das durch ein Feuer innerhalb des Gebäudes zerstört wird. Das Unternehmen verfügt weder über ein Ausweichrechenzentrum, noch bestehen sonstige Vorkehrungen, so dass die Wiederaufnahme der Datenverarbeitung erst nach mehreren Wochen möglich ist.
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Haftung der Arbeitnehmer, Leiharbeiter, Beamten und der Geschäftsleitung

Haftung der Arbeitnehmer, Leiharbeiter, Beamten und der Geschäftsleitung

(Artikel 3 von 6)

In Teil 2 der sechsteiligen Serie haben wir uns mit den Verantwortlichen der  erlebten Realität in IT Abteilungen auseinandergesetzt – und auch mit idealen Zuständen. Irgendwo dazwischen befindet sich jedes Unternehmen, jede IT. Doch wer hat eigentlich welche Verantwortung für die herrschenden Zustände?

 

Die Begrenzung der Arbeitnehmerhaftung gilt nur im Innenverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, also im Rahmen der arbeitsvertraglichen Beziehung. Schädigt der Arbeitnehmer bei Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit einen Dritten, so haftet er demnach für sein Verhalten persönlich und in voller Höhe. Der Arbeitnehmer hat jedoch im Falle leicht fahrlässiger Schadensverursachung und zum Teil sogar bei mittlerer und grober Fahrlässigkeit gegen seinen Arbeitgeber einen Freistellungsanspruch, soweit er nach den zuvor erläuterten Kriterien auch gegenüber seinem Arbeitgeber nicht voll haftete.
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