In unserem i-doit Project Award haben wir unsere Anwender aufgerufen ihre ganz individuellen Ansätze rund um IT-Dokumentation und CMDB vorzustellen. Zur Auswahl standen drei Kategorien:

Dokumentieren – Wie werden aus Daten Informationen, wie wird Wissen oder gar Weisheit unterstützt? Wir suchten Beispiele, wie mit i-doit dieser Weg beschritten wurde.

Integrieren – Durch die Integration von i-doit mit anderen Anwendungen zieht man Zusatznutzen aus bereits bestehenden Daten und erzielt Effekte, auf die wir gespannt waren.

Automatisieren – In dieser Kategorie suchten wir Lösungen, die Arbeitsschritte ganz oder teilweise automatisieren.

Eine Jury kürt die drei besten jeder Kategorie, die auf der i-doit Anwenderkonferenz vorgestellt werden. In diesem Artikel stellen wir die spannenden Automatisierungslösungen vor, die in Kategorie C teilgenommen haben.

Serverprovisionierung mit i-doit

Der naheliegende Anwendungsfall ist das Provisionieren von virtuellen Servern – mit Basisdaten der IT-Dokumentation. Hier findet ein Paradigmenwechsel statt – nicht im Nachhinein wird dokumentiert – sondern vor einer Änderung, oder – wie wir es gerne verkürzt sagen: Vom SOLL zum IST. Das eCommerce Unternehmen ePages aus Jena beschreibt eindrucksvoll die Effekte, die bei der Automatisierung stattfanden: Qualitätssteigerung, Einsparung, bedeutend schnellere Umsetzung von Anforderungen – und damit eine zeitgemäße Umsetzung.

Powershell als Universalwerkzeug zur Dokumentation

Ähnliche Szenarien kennt der IT Integrator Next Level Integration (NLI): Durch das Entwickeln einer Powershell-API wird in jedem Script, in jedem Automatismus der im Rechenzentrum stattfindet, auch zeitgleich in i-doit dokumentiert. Die Bibliotheken wachsen je nach Anwendungsfall weiter. Da Powershell seitens Microsoft laufend um Funktionen und Anwendungsbereiche erweitert wird eine Innovation mit Zukunft.

Automatisierung mit QR-Codes

Die Stadt Bregenz meldet eine feine Anwendung rund um Inventarisierung und QR-Codedruck ein. Durch eine selbstgeschriebene API, die mit i-doit interagiert, ist es möglich, treiberlos und hardwareunabhängig QR-Codes zu erstellen und auszudrucken. Auf diesem Weg wird die Inventarisierung standardisiert.

Automatisierung im Software-Releasemanagement

Nochmals eine Innovation von der Stadtverwaltung Neuwied. Durch die hohe Zahl an Spezialanwendungen, die im öffentlichen Bereich verwendet werden, ist man von der Aktualität von Softwarereleases stark abhängig. Wenn der Hersteller eine neue Release herausbringt werden vielerlei Prozesse in der IT-Abteilung in Gang gesetzt. Die Überprüfung der Aktualität wurde mit der Kombination aus IT-Dokumentation und Monitoring automatisiert. Ein wesentlicher Schritt für ein umfassendes Sicherheitskonzept!

Vom Dokumentieren zum Automatisieren

Für uns stellt sich das Thema Automatisieren, neben der Prozessoptimierung, noch aus einem anderen Aspekt dar. Denn die konsequente Weiterverwendung der Dokumentation führt zu einem hohen Datenqualitätsniveau. Die Angst zu Beginn eines CMDB Projektes, dass die Dokumentation ab dem Zeitpunkt des Erhebens nicht mehr stimmt, ist dort, wo damit weitergearbeitet wird nicht mehr vorhanden. Da alle Beteiligten Vorteile aus dem Automatisieren ziehen, ist das allgemeine Interesse an aktuellen Daten auch entsprechend hoch – und man wird kreativ, wie dies sicher zu stellen ist. Hier schließt sich der Kreis zu den Anwendungen in Kategorie A – Dokumentieren.