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IT-Spenden für Kinder

i-doit & labdoo.org

i-doit auf Sansibar

 

Hilfe zur Selbsthilfe braucht Mut, Initiative und Verantwortung

 

Gemeinnützige Projekte in Entwicklungsländern tragen sich zum großen Teil über Geld- oder Sachspenden. Notwendig sind aber auch hoch motivierte Initiatoren aus den Ländern selber oder hilfsbereite Leute aus reichen Ländern, die Notlagen erkennen und Projekte aufsetzen, in denen Kinder, Jugendliche oder Erwachsene Unterstützung erhalten. Bei den von Labdoo unterstützten Projekten handelt es sich um Einrichtungen, die Menschen dabei helfen, eine neue oder überhaupt eine Perspektive für ihr Leben zu bekommen. Ergebnis sind Schulen oder weiterführende Lerneinrichtungen, die Kinder aus oft fatalen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Situationen herausholen.

Wir betreiben unser Unternehmen nach ökologischen, nachhaltigen und gemeinschaftlichen Vorsätzen und sind daran interessiert, diese Prinzipien auch andernorts zu unterstützen. Wir wollen zeigen, dass es sich lohnt, nachhaltig zu arbeiten und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Weil sich nur dann etwas an falschen Situationen oder Fehlentwicklungen ändert, wenn mutige Leute sich engagieren und die Initiative ergreifen, um andere Wege aufzuzeigen, Dinge besser zu tun, freier von Korruption und Armut. Dann entstehen Keimzellen für gute Entwicklungen, die Mut machen und Nachahmer anziehen.

Flugpaten sorgen für CO2-neutrales Zustellen der Laptops

Labdoo passt hier in mehrfacher Hinsicht: Die Plattform organisiert nicht nur das Einsammeln und Verteilen gespendeter Laptops. Sondern auch die Betankung der Rechner mit Lernsoftware, die guten Unterricht und damit wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten ermöglicht. Und es ist die nachhaltige Distribution der Laptops: Um den CO2-Abdruck von Labdoo klein zu halten, werden alle Geräte von Flugpaten in die Projekte befördert.

Im März brachten wir zwei Laptops zur Zanzibar Learning 4 Live Foundation (ZL4LF) in Stonetown, der Hauptstadt Sansibars. Die Schule liegt in Fuoni, einem Armenviertel im Osten von Stonetown. Shafii M. Haji ist der Direktor dieser 2010 gegründeten Einrichtung, wo Schülerinnen und Schüler zwischen acht und 35 Jahren Zusatzunterricht in den Fächern Englisch, Deutsch, Mathematik, Computer und Ernährung bekommen. Als Lehrer helfen Freiwillige aus dem meist europäischen Ausland, aber auch ehemalige Schüler der ZL4LF. Die Kinder und Jugendlichen haben ihre Eltern verloren oder stammen aus Familien, die ihnen nicht mehr helfen können oder wollen.

Teilen als Prinzip: Wer Wissen erwirbt, gibt es weiter

 

Das Grundprinzip der ZL4LF lautet “Train the trainer”. Wer Wissen oder Fertigkeiten erworben hat, der teilt es mit den anderen. Oder er hilft, eigene Einnahmen für das Projekt zu generieren. So wie Abdul Karim Suleiman Ali. Er ist mit 18 Jahren stolzer Chef des Bike-Shops „Zanzibar Bicycles 4 Life“, einem der aktuell zwei Ausgründungen der Foundation. Der Shop wirft mit Fahrradhandel, Ersatzteilverkauf und Reperaturen für Abdul und seinen Compagnon Shabawi Khamis Haroub, 21, jeweils ein Gehalt von 150.000 Tazania Schilling ab, umgerechnet etwa 75 Euro pro Monat. Davon kann man auf Sansibar bescheiden, aber in Würde leben.

Zweites Projekt ist die “Zanzibar Chicken 4 Live”-Farm, geleitet von Abdulla Mohammed Omar, 25. Derzeit hält er rund 70 Hühner und verkauft alle 3-4 Tage etwa 30 Eier auf dem lokalen Markt. Alle anderen werden zu einem Brutofen gebracht. Die Küken kommen zurück auf die Farm, werden dort großgezogen und gehen ebenfalls in den Verkauf. Auch sein Wissen gibt Abdulla an seine Mitschüler weiter und trägt damit dazu bei, den Kindern jeden Tag ein Stückchen Unabhängigkeit, Mut und Perspektive zu geben.

Sie möchten mehr über das Projekt, die Hintergründe und die Menschen in der ZL4LF erfahren?
Hier können Sie den vollständigen Beitrag lesen – viele Bilder inklusive.

Ich würde gerne mehr über i-doit pro erfahren!