Unser Büro in Düsseldorf ist mit dem heutigen Tag zu einem Ökostromanbieter gewechselt. synetics geht damit einen weiteren Schritt hin zu einer nachhaltigen IT.

Seit mittlerweile 2 Jahren treiben wir innovative Ideen intern im Unternehmen voran. Dazu haben wir ein Innovation Board gegründet. An diesem können alle Kollegen neue Ideen einbringen, diskutieren und bewerten. Besonders gute Ideen werden zu Side-Projekten ausgebaut. Daraus sind beispielsweise unser Dashboard mit wichtigen Kennzahlen und interessanten Informationen sowie unser Engagement für Freifunk hervorgegangen.

 

Seit geraumer Zeit sind 5 Kollegen in einem weiteren Projekt involviert, das seinen Ursprung im Innovation Board hat: Energiesparen. Das Ziel ist, unsere Büroräume energieeffizienter zu gestalten. Dabei werden die Gebiete Strom/Beleuchtung, Heizung/Lüftung, interne IT und weitere Betriebsmittel beleuchtet. In Sub-Projekten setzen wir konkrete Maßnahmen um, worüber wir in diesem Blog immer mal wieder berichten werden. Eines dieser Sub-Projekte ist der Wechsel unseres bisherigen Stromanbieters hin zu einem Ökostromanbieter. Mit dem nötigen Hintergrundwissen ist das gar nicht so schwer.

 

Eine Frage drängt sich sofort auf: Wie ist überhaupt Ökostrom definiert? In Deutschland ist der Begriff nicht klar definiert oder gar geschützt. Diese Lücke versuchen mehrere Labels und Siegel zu schließen. Eines dieser Label stammt vom Grüner Strom Label e. V.

 

Als Anbieter ist unter anderem nachzuweisen, dass a) der Anteil von erneuerbaren Energien bei 100 Prozent liegt, b) der Ausbau erneuerbaren Energien gefördert wird und c) irreführende RECS-Zertifikate nicht verwendet werden. Wer sich diesen Kriterien stellt, darf darum guten Gewissens als Ökostromanbieter gelten.

In Deutschland gibt es nicht viele “richtige” Ökostromanbieter, die überregional tätig sind. Uns sind bisher 4 bekannt:

 

  • Elektrizitätswerke Schönau (EWS)
  • Greenpeace Energy
  • Lichtblick
  • Naturstrom AG

Die Auswahl scheint also nicht groß. Erleichternd kommt allerdings hinzu, dass einer dieser Anbieter seinen Hauptsitz wie wir in Düsseldorf hat. Diese räumliche Nähe und der Umstand, einen höheren Geldbetrag gegenüber dem bisherigen Anbieter einzusparen, haben uns dazu bewogen, zur Naturstrom AG zu wechseln.

 

Der Wechsel ist für Unternehmen nicht aufwendiger als für Privatkunden: Formular auf der Website ausfüllen und den Rest erledigt der Anbieter. Wenn man sich mit den Dingen einmal vernünftig auseinander setzt, ist die Umsetzung oftmals ein Kinderspiel.

 

Wir freuen uns, ab sofort unseren Teil zum Ausbau von erneuerbaren Energien beizutragen.

 

PS: Wir bekommen keinerlei Zuwendung für die Nennung der oben genannten Anbieter, sondern handeln aus freien Stücken.