Kategorie C: QR-Codes 2.0 – die IT der Stadt Bregenz macht es vor

Kategorie C: QR-Codes 2.0 - die IT der Stadt Bregenz macht es vor

QR-Codes sind überall: Visitenkarten,  Flugtickets, codierte WLAN-Zugänge oder  Fremdenführer – es gibt kaum etwas, das sich nicht ganz einfach über einen QR-Code auf ein Mobiltelefon laden lässt. Gegenüber dem Strichcode haben QR-Codes vor allem einen großen Vorteil: sie bieten Platz für viel größere Datenmengen – und das auf kleinerem Raum, wodurch auch komplexere Anwendungen ermöglicht werden.  Bei i-doit standen Barcodes und deren Produktion per Labeldruck rasch auf der Agenda der Entwickler, um die IT-Inventarisierung bestmöglich zu unterstützen. Ein Problem blieb jedoch stets ungelöst: Bei den verwendeten Labelprintern handelt es sich um Spezialhardware, die spezielle Softwaretreiber benötigt und über nur wenige Schittstellen verfügt. Dadurch wird deren Anwendung auf einige wenige Arbeitsstationen und Betriebssysteme begrenzt, was einen äußerst unflexiblen und fehlerbehafteten Status Quo mit sich bringt.

In der IT-Abteilung der Stadt Bregenz hat man sich dieses Themas angenommen:, unabhängig von Druckerhardware und installierten Treibern sollte es möglich sein, identisch aussehende Aufkleber mit QR-Codes zu generieren. Die Produktion sollte ohne weitere Hindernisse jederzeit und von überall aus möglich sein, bei Bedarf auch von einem Mobilgerät. Marco Huber fand schließlich die Lösung: durch die Entwicklung einer eigenen API auf der Basis von PHP. Diese greift auf i-doit Daten zu, bereitet sie auf, generiert PDFs und druckt diese am Drucker aus. Von einem Linuxserver aus ist dies nun für die gesamte IT-Abteilung möglich, ohne technische Hindernisse für die Anwender. Diese stabile, zukunftssichere Lösung stellt damit einen wichtiger Baustein für einen reifen ITAM Prozess dar.

Wir von i-doit meinen:

Kleiner Aufkleber, große Wirkung: Hinter der Gestaltung von Inventarisierungs-Labels steckt ein gewaltiger Aufwand und so manche Frustration. Daumen hoch für diese innovative Problemlösung – eine klassische Client-Anwendung als Serverdienst umzubauen um damit sowohl die Qualität, als auch die Verfügbarkeit zu verbessern und diese von Hard- und Software unabhängig zu machen, ist eine tolle Leistung, zu der wir herzlich gratulieren!

Kategorie C: Automatisierung des Software-Releasemanagements – Stadtverwaltung Neuwied

Kategorie C: Automatisierung des Software-Releasemanagements

Jeder Einsatz von Software bringt auch deren regelmäßige Aktualisierung mit sich. Schon aus Sicherheitsüberlegungen ist ein zeitnahes Update nach der Veröffentlichung einer neuen Release angeraten. Die nötigen Informationen jedes Softwareherstellers müssen daher strukturiert ins Unternehmen gelangen – unter Vermeidung persönlicher Mailboxen, redundanter Information und nicht zuletzt: Nachvollziehbar dokumentiert.

Die IT-Abteilung der Stadtverwaltung Neuwied ist zuständig für die Software an 500 Arbeitsplätzen. Zusätzlich zu den üblichen Standardprogrammen wird dabei eine hohe Anzahl an Spezialanwendungen betrieben, die nur in der öffentlichen Verwaltung verwendet werden- entsprechend aufwendig gestaltet sich das Release-Management. Es wurde ein Projekt ins Leben gerufen, um diese Themen nachhaltig zu lösen. Als Software für die Überwachung dient das Open Source Monitoringsystem Nagios, zur Dokumentation i-doit.

Das Projekt bestand aus zwei Phasen: In der ersten wurden Nagios-Checks geschrieben, im Rahmen derer der in i-doit dokumentierte Software-Releasestand mit den Informationen auf der Homepage des jeweiligen Softwareherstellers abgeglichen wurde. Bei Abweichungen gibt Nagios eine Warnung aus und mahnt ein zeitnahes Update ein. Aktualisiert der zuständige Administrator anschließend die Software, trägt er die neue Versionsnummer auch in i-doit ein. Das Monitoring meldet im Anschluss: “alles auf dem aktuellen Stand und im grünen Bereich”. Alle durchgeführten Änderungen sind inklusive Zeitstempel in i-doit nachvollziehbar. Allerdings musste der Nagios-Administrator noch jede Software und alle Änderungen selbst administrieren. Daher sollte die Erstellung und Anpassung bestehender Nagios-Checks in einem zweiten Schritt weitgehend automatisiert werden.

In der zweiten Projektphase wurde die Verantwortung für die Erstellung der, je nach Softwaretitel unterschiedlichen, Nagios-Checks dezentralisiert. Der jeweils zuständige Administrator dokumentiert die Homepage des Herstellers und die Methode zur Abfrage der aktuellen Release in i-doit. Die Erstellung des Nagios-Checks erfolgt danach automatisch, auch dieser Schritt ist nachvollziehbar. Ein weiterer Vorteil: Der Nagios-Admin kann sich wieder seinen anderen Aufgaben widmen.

Wir von i-doit meinen: Dieses Beispiel zeigt wie wichtig und für die IT-Sicherheit elementar die IT-Dokumentation ist- und als weiterer Schritt das möglichst weitgehende Automatisieren der IT-Prozesse. Nur dadurch ist gewährleistet, dass Sicherheitskonzepte nicht nur am Papier bestehen bleiben.

Kategorie C: Automatisierung der IT-Dokumentation mit Powershell – Next Level Integration GmbH

Kategorie C: Automatisierung der IT-Dokumentation mit Powershell

Für Softwareentwickler ist der Umgang mit offenen Schnittstellen zum täglichen Geschäft geworden. Seitdem sich das Konzept der Application Programming Interfaces (APIs) durchgesetzt hat, sollten doppelte Dateneingaben der Vergangenheit angehören – zumindest in der Theorie.

Umgemünzt auf das Thema IT-Dokumentation könnte das bedeuten: Jedes Mal, wenn sich an der Konfiguration eines Servers, einer Datenbank oder der virtuellen Umgebung etwas ändert, wird die Dokumentation aktualisiert – Oder umgekehrt: Zuerst wir der Soll-Zustand dokumentiert, der Rest folgt automatisch.

So geschieht das bei Next Level Integration GmbH, einem Kölner Softwarehaus mit Fokus auf die Energiebranche. i-doit wird dort für die generelle Dokumentation eingesetzt – und eben auch als Knotenpunkt für alle weiterführenden Aktivitäten und Dokumentationsaufgaben, die immer mehr automatisiert und daher auch umfassender werden. Als Softwarehaus ist man es gewohnt, eigene Funktionsbibliotheken anzulegen und diese bei Bedarf zu erweitern. So entsteht nach und nach ein universeller Werkzeugkasten, um für alle zukünftigen Situationen gerüstet zu sein. Mohammad Yaghini, der Kopf hinter dieser Integrationslösung, setzt dazu die Powershell ein und hat diesen Werkzeugkasten bereits gut gefüllt.

Wir von i-doit meinen: Diese Investition zahlt sich aus. Der einmalige Aufwand von einer Woche bringt Stabilität in die Dokumentationsprozesse, hohe Datenqualität und spielt sicher langfristig das hundertfache wieder ein – eine Innovation mit hohem Nutzen.

Kategorie C: Virtuelle Server Automatisierung mit i-doit – ePages GmbH

Kategorie C: Virtuelle Server Automatisierung mit i-doit

Beim Thema Automatisierung denken viele, vor allem wir IT-Admins, sofort an virtuelle Server. Schließlich hören sich die kolportierten Zahlen bestechend an: 15 Minuten vom Auftrag bis zum fertig-installierten und korrekt-in-die-Umgebung-integrierten Server – das klingt nach Cloud Services in WeitWeitWeg und die Frage bleibt: Wer setzt das tatsächlich im eigenen Rechenzentrum um?

Wir kennen jemanden: Das E-Commerce Unternehmen ePages GmbH mit Schwerpunkt auf mittelständische Shop-Software begann sich den Prozess beim Stand von etwa 200 aktiven virtuellen Servern im Detail anzusehen. Das Wachstum war damals, im Jahr 2015, moderat. Jeder Server wurde individuell und manuell erstellt, der Prozess vom Auftrag bis zur Fertigstellung dauerte 1-3 Tage.

Nach der erfolgreichen Integration von i-doit als führende Datenbasis und den Virtualisierungsplattformen liest sich das mittlerweile ganz anders: Zusätzliche 400 Server wurden automatisiert erstellt – mit stark steigender Tendenz. Die Dauer vom erteilten Auftrag bis zum lauffähigen System beträgt nun gerade einmal 10-15 Minuten. Doch nicht nur die Zeiteinsparungen bei der Herstellung sind der ausschlaggebende Punkt bei der Umsetzung: Folgefehler und die Fehlersuche werden reduziert, was eine enorme Qualitätssteigerung zur Folge hat. Das bedeutet wiederum ein höheres Sicherheitslevel für Kunden und Anwender.

Herr Seeger präsentiert dieses Projekt nicht nur online, er stellt auch alle seine Bibliotheken der i-doit Community zur Verfügung. Wir danken im Namen aller, die Ähnliches vorhaben.

Wir von i-doit meinen: Ein tolles Beispiel von Automatisierung im Rechenzentrum. Auch diese beginnt mit Dokumentation, denn sobald die Daten korrekt sind, ist der Grundstein für automatisierte Prozesse gelegt. Industrie 4.0 – wir sind bereit.

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