In 6 Schritten zur IT-Dokumentation

Teil 1: Dokumentation der Infrastruktur

Jedes IT-Dokumentationsprojekt startet mit der Infrastruktur – Standorte, Räume und Arbeitsplätze.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie dies mit i-doit realisieren.

Die Referenten

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Peter Resch-Edermayr ist seit mehr als 20 Jahren in der Ausgestaltung von IT-Prozessen aktiv, unter anderem als Evangelist bei synetics, dem Düsseldorfer Unternehmen hinter der Dokumentationslösung i-doit.

Pattrick Bluhm

Pattrick Bluhm ist IT-Projektmanager und Geschäftsführer der Bluhm Webservices Unternehmergesellschaft in Hannover. Er unterstützt und berät mittelständische Unternehmen bei der Einführung von i-doit.

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation

Teil 1 : Dokumentation der Infrastruktur

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Video-Transkript

Peter Resch-Edermayr

Hallo und willkommen zum Webinar “In 6 Schritten zur IT-Dokumentation”.
Wir sind beim Teil 1 “Dokumentieren der Infrastruktur”

Mein Name ist Peter von i-doit und ich moderiere dieses Webinar. Es handelt sich um 6 Schritte, darum besteht diese Reihe auch aus 6 einzelnen Webinaren, die aufeinander aufbauen.

Heute dokumentieren wir die Infrastruktur. Hierbei wird es um Räume und Firmenstandorte gehen, Rackmanagement etc. Die genauen Details zeigen wir Ihnen.

Wir haben einige Ressourcen Vorbereitet. Zum einen haben wir ein Whitepaper zum Thema “6 Schritte zur IT-Dokumentation”. Hier können Sie nachlesen, was wir in dieser Serie im Detail beleuchten. 

Dann haben wir für Sie eine komplette Demo-Installation auf demo.i-doit.com für Sie vorbereitet, die regelmäßig zurückgesetzt wird. Hier können Sie Ihre eigenen Use-Cases ausprobieren oder nachvollziehen, was wir Ihnen in diesen Webinaren zeigen.

Wir haben eine umfangreiche Knowledge Base auf Deutsch und Englisch, wo bspw. die Installationsvorbedingungen ausführlich dokumentiert sind, wenn Sie i-doit selbst installieren wollen. Und schließlich haben wir noch eine 30-Tage-Testversion, die Sie auf unserer Website anfordern können. Hier finden Sie eine Appliance, die wir auch in unseren Webinaren verwenden.

An meiner Seite ist Pattrick Bluhm, der uns durch den technischen Teil dieser Webinare führen wird.

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Tipp:

Sie können die Beispiele dieses Webinars direkt im Live-System nachvollziehen. Dieses finden Sie unter sixsteps.i-doit.com.

Zugangsdaten: admin/admin

Pattrick Bluhm
Schönen guten Tag! Hallo Peter!
Peter Resch-Edermayr
Hallo Pattrick.

Pattrick, Du arbeitest beim Thema IT-Dokumentation schon einige Jahre mit i-doit. Bitte gib unseren Zuschauern doch einmal ein Gefühl dafür, warum Deine Anwender i-doit einsetzen.

Geht das Dokumentieren nicht auch mit Excel?

Pattrick Bluhm
Ja, grundsätzlich geht das natürlich auch mit Excel.

Aber was dann ganz eindeutig fehlt, sind die entsprechenden Beziehungen z.B. zwischen den jeweiligen Geräten oder zwischen den Netzen. Man trifft auch auf das Problem, dass man viele unterschiedliche Versionsstände innerhalb eines Unternehmens vorfindet, wenn jeder Anwender eine lokale Kopie der Excel-Tabellen auf seinem Computer gespeichert hat.

Genau da greift i-doit an. Das Ganze läuft zentralisiert in einer Datenbank, so dass jeder Anwender auf den selben Datenbestand zugreifen kann.

Peter Resch-Edermayr

Der gemeinsame Datenbestand ist also ein Thema. Aber auch der 360° Blick auf die IT. Egal ob Infrastruktur oder – was wir später sehen werden – Netzwerke bis hin zum Service-Management; das alles mit Dateien darzustellen wird schwierig. Und da setzen wir mit der Datenbankapplikation i-doit an.

Pattrick Bluhm
Genau.
Peter Resch-Edermayr

Ich schlage vor, wir zeigen einfach einmal, worum, es geht. Ich habe hier einige Beispiele als Screenshots vorbereitet. Wir werden uns heute unter anderem mit der sogenannten Standortsicht beschäftigen, die uns Pattrick im Detail zeigen wird. Wir haben hier als Beispiel ein Unternehmen, das mehrere Cafés betreibt, ein Headquarter, also eine Zentrale hat bzw. auch eine Fabrik in Sao Paulo. Das werden wir hierarchisch anlegen. Pattrick wird uns durch diesen Vorgang führen.

Wir geben einen Hinweis darauf, dass es mit dem Raumplan-Add-on möglich ist, eben auch grafische Raumpläne zu erstellen, in denen man im Detail sehen kann, wo welche Geräte bzw. Schränke und Arbeitsplätze verortet sind. Dazu werden wir uns im nächsten Webinar, wenn es um die Dokumentation von Netzwerken geht, auch noch die WLAN-Abdeckung ansehen.

Natürlich werden wir heute auch auf das Thema Rackplan eingehen und welche Vorteile man – abgesehen von der Visualisierung seiner Racks – daraus ziehen kann.

Pattrick, wenn Du bereit bist, übergebe ich Dir jetzt die Steuerung, Wir werden mit der Appliance arbeiten. Die hast Du auf dem selben Weg angefordert wie das unsere Interessenten anfordern können. Dann hast Du die entsprechenden Informationen zugesandt bekommen und dort starten wir.

Pattrick Bluhm
Wir haben hier auf der i-doit Website die Möglichkeit, die Testversion anzufordern. Nachdem wir dies erledigt haben, erhalten wir einen Link. Über diesen können wir alle Informationen bezüglich der Testversion aufrufen. Dort gibt es auch die Möglichkeit die Appliance herunterzuladen.

Wir finden dort auch eine Übersicht über alle Login-Daten, sowohl für die Konsole als auch für i-doit und das Admin-Center. Ich habe das Ganze in Hyper-V konvertiert. Wenn man sich die Testversion herunterlädt, kommt diese als VMware-Image. Die Konvertierung nach Hyper-V, also in eine VHD-Festplatte, ist in unserer Knowledge Base sehr gut beschrieben. Dort findet sich eine genaue Anleitung, wie man das Ganze von einer VMDK in eine VHD konvertiert.

Nun werde ich die Appliance starten. Diese ist komplett vorkonfiguriert. Es muss nur noch mit Enter bestätigt werden, dann werden alle Daten geladen. Und es öffnet sich der Login der Konsole. Die Zugangsdaten finden sich in den Download-Informationen (idoitadm/idoit).

Nun finden wir im oberen Teil auch die IP, unter der die virtuelle Maschine erreichbar ist. Diese IP wird im Browser aufgerufen. Und das war es auch schon. Nun befinden wir uns schon im Login-Bereich. Hier melden wir uns mit den Standarddaten admin/admin an und landen in der i-doit Oberfläche.

Nun bekommen wir die Meldung angezeigt, dass unser i-doit nicht lizenziert ist. Bei der Testversion liegt standardmäßig eine Lizenz bei. Jetzt müssen wir das Admin-Center aufrufen. Hierzu gibt es die Login-Daten admin/idoit. Nun können wir unsere Lizenz einspielen. Anschließend müssen wir uns einmal abmelden und wieder anmelden. Nun können wir sehen, dass unsere Lizenz im Dashboard aktiviert ist.

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Peter Resch-Edermayr
Wir sind nun also bei einer lizenzierten i-doit Installation, die nun 30 Tage gültig ist. Bitte erkläre uns einmal, was der Anwender sieht. Was bedeuten diese einzelnen Bereiche der Applikation, was sieht der Anwender auf dem Dashboard und wie kann der Anwender nun starten.
Pattrick Bluhm

Gerne. Wir sehen jetzt das sogenannte Dashboard. Zu diesem Dashboard kann der Anwender verschiedene Widgets hinzufügen. 

Oben rechts findet sich eine Übersicht über die aktuell in Gebrauch befindlichen Objekte und wie lange die Lizenz noch gültig ist. 

Wir finden eine Übersicht über die bereits erstellten Objekte. Außerdem sind bereits einige Standardbenutzer angelegt. Und wir können sehen, welche Objekte zuletzt bearbeitet wurden.

Im ersten Schritt stellen wir die i-doit Installation auf Deutsch um. Hierzu klicken wir oben rechts auf den Benutzernamen “admin” Dort findet sich das entsprechende Flaggensymbol.

Auf der linken Seite sehen wir die verschiedenen Objekttypen der Infrastruktur. Wir können die Ansicht jedoch auch wechseln, z. B. auf Software. Dort finden wir Objekttypen wie Anwendungen und Betriebssysteme. Wir haben auch die entsprechenden Typen für Netzwerke, wie etwa Layer-2 -Netz und Layer-3-Netz. Aber auch andere Objekttypklassen wie z.B. Flugzeuge oder Fahrzeuge.

Denn wir können in i-doit auch Non-IT-Objekte dokumentieren.

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Peter Resch-Edermayr
Kann ich diese Objekttypen selbst hinzufügen? Machen Deine Kunden so etwas?
Pattrick Bluhm
Ja. Grundsätzlich kann man Objekttypen beliebiger Art erstellen und dann auch entsprechend verschiedene Eigenschaften zu diesen Objekttypen hinzufügen, um dann auch das dokumentieren zu können, was für den Anwender selbst wichtig ist.
Peter Resch-Edermayr
Das heißt, es ist nicht nur möglich, IT zu dokumentieren, sondern auch z.B. Facility Management oder den Fuhrpark mit zu dokumentieren. Alles was in irgendeiner Weise zu verwalten ist, könnte man mit i-doit dokumentieren. 

Pattrick, starten wir mit einer Beispielfirma, die mehrere Standorte hat und natürlich einige Räume. Welche Möglichkeiten habe ich nun, diese in eine Hierarchie zu bringen. Wie lege ich diese Objekte an?

Pattrick Bluhm

Grundsätzlich haben wir in i-doit schon eine ganze Menge an vordefinierten Objekten. Daher ergibt es auch Sinn, diese zu nutzen, um die Infrastruktur abzubilden. Wir wollen im nächsten Schritt ein Unternehmen abbilden.

Fangen wir einfach einmal mit den Standorten Berlin und Düsseldorf an. Dazu werden im ersten Schritt die jeweiligen Städte angelegt. Dazu gibt es ebenfalls ein vordefiniertes Objekt. Ich füge ein neues Objekt hinzu und kann nun eine entsprechende Bezeichnung eintragen.

Als nächstes wird ein Standort festgelegt. Dazu gibt es ein vordefiniertes Root-Objekt, an welchem alles baumartig heruntergebrochen wird. Wir speichern das Ganze und sehen dann unter der Root-Location den angelegten Standort “Berlin”.

Im nächsten Schritt fügen wir den Standort Düsseldorf hinzu. Dazu dupliziere ich das vorhandene Objekt “Berlin” und trage als Bezeichnung “Düsseldorf” ein. In der Standortansicht sehen wir dann die beiden Standorte.

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Peter Resch-Edermayr
Beim Duplizieren werden also Eigenschaften, in dem Fall die Beziehung zum Root-Objekt, mitkopiert, wenn ich das möchte?
Pattrick Bluhm
Genau. 

Am Standort Berlin haben wir jetzt nicht nur eine Filiale, sondern zwei. Das heißt, wir müssen hier nun zwei Gebäude unterhalb des Standortes Berlin anlegen. Auch hier gibt es bereits einen vordefinierten Objekttyp namens “Gebäude”. Hier können wir zunächst einmal ein Gebäude mit dem Namen Berlin-West anlegen. Für dieses Gebäude definieren wir einen Standort. Dafür nehmen wir nicht die Root-Location, sondern den eben angelegten Standort Berlin, speichern das Ganze und duplizieren das Gebäude als Berlin-Nord.

Unterhalb von Berlin haben wir nun die beiden Gebäude angelegt, so dass wir nun damit beginnen können, die entsprechenden Räume anzulegen.

Auch hier gibt es wieder ein entsprechendes Objekt. Es ist wichtig, für jeden Raum eine eindeutige Bezeichnung zu wählen. Wenn wir später Objekte importieren wollen, wäre es nicht ideal, wenn wir immer wieder z.B. den Raum “01” haben. Hier sollten einzigartige Bezeichnungen gewählt werden.

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Peter Resch-Edermayr
Eindeutigkeit in der Objektbezeichnung empfiehlt sich. Wir werden auch gleich sehen warum das so wichtig ist.
Pattrick Bluhm
Den ersten Raum haben wir nun angelegt. Auch für diesen müssen wir wieder einen entsprechenden Standort hinzufügen. Wir wählen hier Berlin West, klicken auf “Übernehmen” und speichern. Dann ist dieser Raum unterhalb der Filiale Berlin-West angelegt.

Nun könnten wir auch diesen Raum wiederum duplizieren, die Bezeichnung “02” wählen und speichern. Haben wir nun jedoch 20 oder 30 Räume anzulegen, wird dies viel zu zeitintensiv. Wir haben hier die Möglichkeit, das Ganze in einer Excel-Tabelle zu definieren, was uns einiges an Zeit ersparen wird.

Im ersten Schritt lege ich eine Excel-Tabelle mit drei Spalten am. Zuerst der Objekttitel. Hier werden später die Raumbezeichnungen eingetragen. Dann folgt der Objekttyp, welchen das Objekt später haben soll und natürlich der Standort.

Beim Objekttitel haben wir “Berlin-West-Raum-03”. 

Um den Objekttyp festzulegen, müssen wir die Objekttypklasse herausfinden. Dazu gehen wir erst einmal in die Objektsicht in i-doit, klicken in der Objektübersicht auf der linken Seite auf den ersten Punkt “Infrastruktur” und erhalten eine Tabelle mit den einzelnen Objekttypen.

Hier haben wir die Möglichkeit, die einzelnen Objekttypen anzupassen. Dazu wird der jeweilige Eintrag ausgewählt und mit “editieren” die Bearbeitung aufgerufen. Nun suchen wir den Eintrag “Objekttyp Konstante”. Dabei handelt es sich um den Wert, mit dem i-doit später die namentliche Zuordnung durchführt.

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Peter Resch-Edermayr
Das ist also der eindeutige Identifier innerhalb der Datenbank, um die Objekte beim Import direkt korrekt zuordnen zu können.
Pattrick Bluhm
Dann wollen wir noch den Standort festlegen. Das ist Berlin-West. Anschließend können wir die Tabelle einfach erweitern, indem wir die Zeile in der Excel-Tabelle markieren und nach unten ziehen. Und das war es auch schon. Nun müssen wir nur noch als CSV speichern und wechseln wieder zu i-doit. Hier klicken wir auf den Menüpunkt “Extras/CMDB/Import” und können nun unsere CSV-Datei hochladen.

Nun gelangen wir in die Mapping-Übersicht. Zunächst haben wir die Möglichkeit, den Objekttyp festzulegen. Das haben wir jedoch bereits durch den Eintrag der Objekttyp Konstante erledigt. Wir können also direkt zum Mapping gehen. Dort werden die Spaltenüberschriften aus der Excel-Tabelle angezeigt. Diese müssen wir nun einer entsprechenden Objekteigenschaft zuweisen. 

Den Objekttitel möchten wir auch in i-doit als Objekttitel haben, den Objekttyp ebenfalls und den Standort wollen wir natürlich ebenfalls definiert wissen. Darum wählen wir im Dropdown Standort (Location) aus. Das war es auch schon.

Jetzt können wir direkt mit dem Import starten. Wenn wir die Excel-Tabelle öfter verwenden möchten, können wir das Ganze auch als Profil speichern. Dazu vergeben wir einen eindeutigen Namen für das Profil und speichern es. So kann dieses Profil später einfach wiederverwendet werden. Wenn wir also z.B. für den Standort Berlin-Nord Räume anlegen wollen, können wir diese einfach in die Excel-Tabelle eintragen, das Profil laden und haben alles innerhalb weniger Sekunden zugewiesen.

Dann starte ich den Import. Nach Abschluss des Imports sehen wir eine Übersicht, welche Räume i-doit nun angelegt hat. Wechseln wir nun auf die Standortsicht, können wir dies auch gleich überprüfen.

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Peter Resch-Edermayr
Großartig! Jetzt hast Du einen Massendatenimport über Excel bzw. CSV-Import durchgeführt. Jetzt gibt es natürlich bei vielen Niederlassungen nicht nur Räume, die nicht nur in der direkten Niederlassung verknüpft sind, sondern auch unterschiedliche Standorte auf mehreren Etagen beispielsweise.

“Etage” ist, wie ich gesehen habe, kein eigener Objekttyp. Ich schlage vor, wir legen das einmal an. So haben wir direkt ein Beispiel, wie man selbst neue Objekttypen in i-doit hinzufügen kann. Kannst Du uns das bitte einmal zeigen.

Pattrick Bluhm
Gerne. Wechseln wir in die Objektsicht, klicken auf “Infrastruktur” und haben nun hier die Möglichkeit, neue Objekttypen zu definieren. Dazu klicken wir auf “Neu”. Dann tragen wir unter “Sprachkonstante/Bezeichnung” Etage ein. 

Der neue Objekttyp soll eine Standortbezeichnung sein. Dafür verändern wir den Wert für “Standort” auf “ja”. Und wir möchten auch eine eindeutige Objekttypkonstante. Dazu tragen wir im entsprechenden Eingabefeld die Bezeichnung “C__Etage” ein.

Anschließend weisen wir dem Objekttyp noch Kategorien zu. Wir möchten in jedem Fall den Standort bestimmen. Darum aktivieren unter “Kategorien” den Punkt Standort. Daneben können wir festlegen, ob unser Objekttyp auf der Übersichtsseite zu finden ist. Dazu aktivieren wir auch diese Option unter “Kategorien in der Übersichtsseite”.

Diese Einstellungen genügen uns erst einmal und wir können unseren Objekttyp speichern. Jetzt taucht der neue Objekttyp auch auf der Übersichtsseite in unserem Objektbaum auf.

Jetzt können wir unsere Etagen erstellen. Wir klicken im Objektbaum auf den Objekttyp “Etage” und gelangen in die Detailansicht, in der wir auf den Button “Neu” klicken. Nun können wir die Eigenschaften des neuen Objekts festlegen. Wir fangen am besten mit dem Erdgeschoss an. Zunächst legen wir eine eindeutige Bezeichnung fest. Dann speichern wir das Objekt. Anschließend wählen wir einen Standort aus und nehmen hierfür Berlin-West. Mit einem Klick auf “Übernehmen” weisen wir diesen zu. Nun markieren wir unsere Etage und duplizieren sie. Dann benennen wir das Duplikat in “Berlin -West-OG1” um und speichern. In der Standortsicht werden uns dann unsere beiden Etagen angezeigt.

Jetzt möchten wir natürlich auch noch die Räume entsprechend auf die Etagen verteilen. Dazu klicken wir auf den Objekttyp “Räume”. In der sich öffnenden Liste wählen wir alle Räume aus, die wir der Etage hinzufügen möchten. Ich wähle einfach die Räume 1 bis 10, klicke auf “Editieren” und habe nun die Möglichkeit, eine Massenänderung durchzuführen. Dazu wähle ich mir den Listeneintrag “Standort” aus, weil ich diesen für alle Räume ändern möchte. Anschließend lege ich fest, unter welchem Standort diese Objekte eingeordnet werden sollen. Nach dem Speichern werden die entsprechenden Räume in der Standortsicht der entsprechenden Etage untergeordnet angezeigt.

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Peter Resch-Edermayr
Das heißt, wir sprechen hier von Massendatenänderungen direkt in der i-doit-Oberfläche. Könnte ich auch bspw. durch einen erneuten Import die bestehenden Daten überschreiben?
Pattrick Bluhm
Ja, das wäre auch möglich. Dann müssten wir eine entsprechende Zuweisung auf den Objekttitel machen. In diesem Falle müssen wir einen eindeutigen Objektnamen haben.
Peter Resch-Edermayr
Damit wird auch die Wichtigkeit einer eindeutigen Benennung der Objekte bei einer umfangreicheren Dokumentation deutlich.

Vielen Dank erst einmal dafür.

Ein weiterer Punkt, der mir wichtig ist, wenn ich remote arbeite und bspw. im Service Desk die Notwendigkeit habe, Personen zu gewissen Räumen zu schicken, ist es natürlich leichter, ein Bild vor Augen zu haben. Kannst Du uns zeigen, ob es möglich ist, diese Räume besser zu dokumentieren, bspw. mit Bildern?

Pattrick Bluhm
Ja. Dazu müssen wir einfach nur einen Raum öffnen und haben dann die Möglichkeit ein Bild zu hinterlegen. Dazu wählen wir einfach ein Bild aus und laden es hoch.

Wir können aber auch eine neue Eigenschaft hinzufügen. Dazu öffnen wir die über den Punkt “Infrastruktur” im Objektbaum die Übersicht über die Objekttypen. Dann wählen wir das Raumobjekt aus und klicken auf “Editieren”.

Nun fügen wir unter “Kategorien” die Kategorie Bilder hinzu. Jetzt können wir in einem Raum ein oder mehrere Bilder hinzufügen. Das ist natürlich deutlich angenehmer, wenn eine große Ansicht eines Raumes zur Verfügung steht, statt nur eines kleinen Objektbildes, auf dem man nicht wirklich viel erkennt.

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Peter Resch-Edermayr
Wenn man seltener an einem Standort zu tun hat, erinnert man sich aufgrund der Bilder besser daran, wo sich Arbeitsplatz 1 oder Arbeitsplatz 2 befindet oder welche Person auf welcher Seite sitzt.

Danke dafür!

Kommen wir nun zum Rack-Management. Bei der IT-Dokumentation gibt es ja häufig die Notwendigkeit, Racks zu dokumentieren. Dort sind unsere Hardwareobjekte eingebaut. Racks haben selbst einen eigenen Lebenszyklus, sind aber zugleich im Prinzip Standorte für die verbauten Geräte wie Router, Switches und Server, die wir dann in weiterer Folge dort einbauen.

Zeige uns doch bitte, wie man diese Racks dokumentieren kann und welche Vorteile mir diese Dokumentation bietet.

Pattrick Bluhm
Dafür haben wir in i-doit einen vordefinierten Objekttyp mit der Bezeichnung “Schrank”. Mit einem Klick auf den Objekttyp können wir über die Funktion “Neu” ein neues Objekt anlegen. Ich wähle ich die Bezeichnung “Berlin-West-Rack-01”, speichere das Objekt und weise einen Standort zu. Hier wählen wir in diesem Beispiel in Berlin-West im Erdgeschoss den Raum Nummer 10 und weisen diesen als Standort für das Rack zu.

Bei diesem Schrankobjekt kann ich direkt den Formfaktor festlegen und wie viele Höheneinheiten haben wir insgesamt zur Verfügung. Ich wähle hier einfach 12 und speichere das Objekt ab. Jetzt haben wir unter dem Menüpunkt “Schrank” die Möglichkeit, das Ganze visuell zu bearbeiten und verschiedene Geräte einzufügen.

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Peter Resch-Edermayr
Diese Geräte haben wir jetzt leider noch nicht. Das werden wir uns später noch detailliert anschauen. Aber zeige uns bitte ein Beispiel, wie das im weiteren Ausbau aussehen wird und was ich damit tun kann.
Pattrick Bluhm
Ich hab das Ganze schon einmal vorbereitet. Wir haben hier in diesem Beispiel ein Rack mit 24 Höheneinheiten. Ganz unten haben wir eine unterbrechungsfreie Stromversorgung eingebaut. Wir haben verschiedene Server, Storages, eine Firewall, Rangierpanel und Switches. Wir haben hier eine gute Übersicht von allen Geräten, die sich in diesem Rack befinden.

Das Gute ist, wir haben auch eine umfassende Statistik, wo wir genau sehen können, welche Anschlüsse wir noch haben bzw. welche überhaupt vorhanden sind, welche in Benutzung sind und wie viele sind noch frei. Das trifft auch auf die Einschübe zu. Auch hierzu haben wir eine Übersicht.

Und wir haben auf der rechten Seite des Bildschirms noch den Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung innerhalb des Racks.

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Peter Resch-Edermayr
Diese Statistik wird automatisch erstellt, nehme ich an. Voraussetzung ist natürlich, dass die entsprechenden Verbindungen und der Stromverbrauch dokumentiert sind. Dann ergibt sich das automatisch.
Pattrick Bluhm
Genau. Das legt i-doit ganz automatisch an.
Peter Resch-Edermayr
Du hast uns eine USV gezeigt in dem Beispiel, die so groß ist, dass sie sowohl die Vorder- als auch die Rückseite des Racks in Anspruch nimmt. Ich würde Dich bitten, dieses Beispiel doch in unserer Demoinstallation einmal anzulegen.
Pattrick Bluhm
Wir haben im Objektbaum auch den Punkt “USV”. Hierüber können wir – wie bei den anderen Objekten auch – ein neues Objekt anlegen. Ich nenne dieses einfach Berli -West-USV-1”. Als Standort wählen wir das eben angelegte Rack aus und speichern das Objekt. 

Eben haben wir bereits bei unserem Rack festgelegt dass es sich um ein 19-Zoll-Rack handelt. Bei unserer USV haben wir den Formfaktor jetzt noch nicht definiert. Um dies nachzuholen, rufen wir über den Punkt “Infrastruktur” im Objektbaum auf der linken Seite des Bildschirms die Objekttypübersicht auf. Wir wählen das USV-Objekt aus und klicken auf editieren.

Nun können wir in der Kategorieliste den Punkt “Formfaktor” anklicken. Anschließend müssen wir wieder speichern. Anschließend rufen wir unser USV-Objekt auf und können nun den Formfaktor festlegen. Jetzt müssen wir allerdings noch festlegen, wie viele Höheneinheiten unsere USV einnimmt. Standardmäßig sind dies zwischen 2 und 4 Höheneinheiten, je nach Modell. Wir wählen hier einmal 4 aus.

Jetzt definieren wir noch ein Modell und einen Hersteller. Als Hersteller fügen wir “APC” hinzu. Als Modell wählen wir “SMT3000l”, fügen es hinzu und speichern.

Jetzt könnten wir noch weitere Details wie Seriennummern etc. hinzufügen. In diesem Beispiel soll und das allerdings genügen. Wir speichern unser USV-Objekt und wechseln zurück in das Schrankobjekt.

Nach einem Klick auf den Menüeintrag “Schrank” finden wir nun auf der rechten Seite den Block “Unpositionierte Objekte”, in welchem unsere eben angelegte USV erscheint. Diese können wir im Rack beliebig positionieren. Dazu wird der Eintrag angeklickt. Es erscheint nun ein weiterer Block, in welchem ich die Positionierung der USV im Rack festlegen kann. Nach dem vornehmen der Einstellungen genügt ein Klick auf den Button “Objekt positionieren”, um die USV ins Rack einzufügen.

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Peter Resch-Edermayr
Vielen Dank Pattrick. Jetzt haben wir die USV angelegt. Später werden wir in dieser Webinarreihe noch auf die Verkabelung eingehen. So eine USV hat ja mehrere Anschlüsse zur Versorgung der Geräte. Zeig uns bitte, wie man diese anlegt.
Pattrick Bluhm
Dazu müssen wir wieder in unser USV-Objekt wechseln. Dort finden wir auf der linken Seite unten den Menüeintrag “Verkabelung”. Hier können wir nun Anschlüsse und Schnittstellen anlegen. Wir klicken auf “Anschlüsse” und können nun mit dem Anlegen beginnen. Im Beispiel wollen wir 8 Kaltgeräteanschlüsse hinzufügen.

Dazu tragen wir unter “Zu erstellende Anschlüsse” den entsprechenden Wert ein. Da wir eine eigene Benennung festlegen wollen, aktivieren wir unter “Titel Suffix” den Button “Eigener”. Nennen wir es in diesem Falle “Power” und wissen so, dass es sich um Stromanschlüsse handelt. Den Zähler lassen wir bestehen, so dass die Anschlüsse nachher automatisch durchnummeriert werden.

Als Anschlussart wählen wir “Kaltgerätestecker” und speichern anschließend.

Wir sehen nun eine Übersicht über unsere erstellten Anschlüsse. Diese Anschlüsse können wir später mit anderen Geräten verbinden. Als Resultat bekommen wir dann eine Übersicht darüber, welches Gerät über welchen Port an die USV angeschlossen ist.

Peter Resch-Edermayr
Vielen Dank! Dazu kommen wir dann in den nächsten Webinaren.

Fassen wir noch einmal zusammen. 

Wir haben uns heute die Beschaffung und Inbetriebnahme der i-doit Appliance sowie das Einspielen der Lizenz angeschaut.

Wir haben neue Objekte angelegt.

Wir haben eine Struktur mit Standorten, Gebäuden, Räumen und sogar Racks eingefügt.

Wir haben das Importieren von Massendaten über den CSV-Import gesehen, das Einfügen von Bildern, die Rack-View und einen Teil des Kapazitätsmanagements. Und wir haben eine neue USV angelegt, in ein Rack eingefügt und so die Vorbereitungen der Dokumentation der Verkabelung getroffen, die wir in den nächsten Schritten durchführen.

Mit der “Etage” haben wir einen individuellen Objekttyp angelegt. 

Einen kleinen Hinweis wollen wir noch geben. Das i-doit Raumplan Add-on ist ein kostenloses Add-on, das man im Downloadlink bei der Evaluierung erhält. 

Soweit zum Schritt 1 “Infrastruktur”. Im nächsten Schritt schauen wir uns die Dokumentation von Netzwerken an. Hier geht es dann um Layer-2- und Layer-3-Dokumentation. IP-Address Management, Reporting und das Dokumentieren von Switches und Routern. Wir schauen uns die Verkabelung mit Lichtwellenleitern und Kupferkabeln an, wir dokumentieren WLAN mit Heatmaps, wo wir uns das Raumplan-Add-on noch einmal detailliert ansehen werden. Und auch einige Tipps und Tricks werden wird verraten.

Weitere Teile dieser Serie

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 6: Business-Services und Applikationen

Teil 1
Infrastruktur

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 2: Netzwerke

Teil 2
Netzwerke

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 3: Server

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Server

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In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 5: Software und Lizenzen

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In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 6: Business-Services und Applikationen

Teil 6
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In 6 Schritten zur IT-Dokumentation

In 6 Schritten zur erfolgreichen IT-Dokumentation ist ein kompakter Leitfaden und die Ergänzung zu den sechs Videos unserer Serie “In 6 Schritten zur IT-Dokumentation.

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In 6 Schritten zur IT Dokumentation