In 6 Schritten zur IT-Dokumentation

Teil 3: Dokumentation der Server

Im dritten Teil der Serie beschäftigen wir uns mit der Dokumentation von physischen und
virtuellen Servern
 und erfassen Hardware und Hosts für virtuelle Umgebungen.

Die Referenten

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Peter Resch-Edermayr ist seit mehr als 20 Jahren in der Ausgestaltung von IT-Prozessen aktiv, unter anderem als Evangelist bei synetics, dem Düsseldorfer Unternehmen hinter der Dokumentationslösung i-doit.

Pattrick Bluhm

Pattrick Bluhm ist IT-Projektmanager und Geschäftsführer der Bluhm Webservices Unternehmergesellschaft in Hannover. Er unterstützt und berät mittelständische Unternehmen bei der Einführung von i-doit.

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation

Teil 3 : Dokumentation von Servern

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Video-Transkript

Peter Resch-Edermayr

Willkommen zum Webinar “In 6 Schritten zur IT Dokumentation”. Ich bin Peter von i-doit und das ist bereits der dritte Teil unserer sechsteiligen Webinar Serie. Wir haben uns im ersten Teil um die Infrastruktur gekümmert. Im zweiten Teil haben wir Netzwerke angelegt und mit den Infrastruktur-Informationen verbunden und nun sind wir beim dritten Teil angelangt. Das ist eine aufbauende Webinar-Serie. In den weiteren Folgen geht es um Clients, Software und Applikation beziehungsweise IT-Services.

Wir haben einige Ressourcen vorbereitet. Zum einen gibt es das Whitepaper “In 6 Schritten zur IT-Dokumentation”. Das können Sie auf unserer Homepage downloaden. Wir haben ein komplettes i-doit, eine Demo-Installation, auf demo.i-doit.com, wo sie alle Anwendungsfälle, die wir hier präsentieren und vieles mehr nachvollziehen können, selbst ausprobieren können, herumklicken, Änderungen durchführen. Es wird alle paar Stunden zurückgesetzt.

Es gibt die umfangreiche i-doit Knowledge Base auf Deutsch und auf Englisch, die quasi als Nachschlagewerk dient zu allen technischen Fragen rund ums Produkt, Anwendung, Systemvoraussetzungen, Installation usw.

Und natürlich können Sie Ihre eigene Testinstallation für Ihre On-Premises-Installation anfordern. Eine 30-Tage-Testinstanz wird Ihnen ebenfalls zur Verfügung gestellt und diese Appliance verwenden wir auch hier im Rahmen unserer Webinare.

An meiner Seite ist Pattrick Blum, der uns auch heute wieder durch den technischen Teil führen wird. Pattrick bist du hier?

sixsteps-i-doit-com-link

Tipp:

Sie können die Beispiele dieses Webinars direkt im Live-System nachvollziehen. Dieses finden Sie unter sixsteps.i-doit.com.

Zugangsdaten: admin/admin

Pattrick Bluhm

Schönen Guten Tag. Hallo Peter.

Peter Resch-Edermayr

Hallo Pattrick. Grüß dich. Pattrick heute geht es um Server. Du bist ja in der Praxis bei Kunden unterwegs. Führst Projekte mit i-doit durch. Erklär uns mal: Warum Serverdokumentation? Hat die Informationen, die IP-Adressen, die Zugangsdaten, nicht der Admin so oder so im Kopf?

Pattrick Bluhm

Naja, in erster Linie geht es natürlich darum, dass man erstmal weiß, welche Server habe ich überhaupt im Unternehmen beziehungsweise mittlerweile auch in der Cloud. Dann ist natürlich wichtig zu wissen, welche Dienste auf diesen Servern laufen, um einfach zu wissen, wo werden welche Dienste bereitgestellt und welche Nutzer greifen darauf zu.

Zusätzlich können Administratoren auf Grundlage einer guten und vollständigen IT-Dokumentation entsprechend Ihre Changes planen, Ressourcen ermitteln und letztendlich auf Basis dieser Informationen Fehler vermeiden. Zu guter letzt ist natürlich noch zu sagen, dass es auch natürlich immer sinnvoll ist, einen Überblick über Software und Lizenzen zu haben. Einfach auch, um bei einem Hersteller-Audit entsprechend reagieren zu können.

Peter Resch-Edermayr

Und alles machst du ausgehend von der Serverdokumentation. Es gibt also nicht nur den Blick zurück in die Vergangenheit und auf den IST Zustand, sondern du hast erwähnt, Change-Planung etc. ist auch ein wenig mit der Dokumentation in die Zukunft zu blicken und hier planerisch Tätig zu sein.

Pattrick Bluhm

Genau.

Peter Resch-Edermayr

Verstehe Pattrick. Dann schlage ich vor, wir zeigen das wieder in der Praxis.
Was werden wir zeigen? Natürlich schauen wir uns die Dokumentation von physischen Servern an, aber natürlich auch Hosts für virtuelle Umgebungen und generell die virtuellen Server, wie wir die dokumentieren können, wie das dokumentieren der Ressourcenzuweisung aussieht.

Wir verbinden alles mit den Netzwerken, die wir im letzten Webinar angelegt haben. Und einen wichtigen Punkt, den wir uns heute ansehen werden – denn wir wissen, dass das viele Kunden sehr schätzen – die Zuständigkeit zu klären, zu dokumentieren, die Betreuer der Zuständigen und vor allem noch die Erreichbarkeit dieser Betreuer direkt in der CMDB zu dokumentieren.

Wir werden uns kurz ansehen, wie man umfangreichere Cluster dokumentieren kann und dann kommen wir auf das von dir angesprochene Thema Software, Betriebssysteme in unserem Fall mit Versionen, Patch Levels und natürlich auch passenden Lizenzen, werden wir hier kurz anreißen.

Ein Spezialfall – Datenbanken – laufen auf den Servern. Diese Datenbanken zu dokumentieren und wie man das Ganze dann ansehen kann, was das für Vorteile bringt, die Visualisierung werden wir uns ebenfalls ansehen und natürlich gibt es noch den ein oder anderen Tipp und Trick.

Und wir zeigen natürlich auch noch Add-ons, die dazu passen. Ich schlag vor, wir legen los. Pattrick, ich übergebe dir Maus und Tastatur und wie gehabt zeigst du uns i-doit zur Serverdokumentation bitte.

Pattrick Bluhm

Wir befinden uns wieder auf dem Dashboard. Wir wollen uns heute speziell mit Servern beschäftigen. Dafür haben wir in i-doit schon vorkonfigurierte Objekttypen. Wir haben hier das entsprechende Serverobjekt, aber natürlich auch virtuelle Server, virtuelle Clients und virtuelle Hosts.

Bevor wir unseren Server anlegen, möchte ich erstmal entsprechend das Betriebssystem anlegen. Dazu gehen wir auf die entsprechende Software-ObjektKategorie und legen jetzt hier unseren Microsoft Server 2019 an. Entsprechend dazu wollen wir natürlich auch unsere Lizenz anlegen. Auch hier benennen wir das Ganze wieder mit Microsoft Server 2019. Nun können wir noch in die Lizenzzuweisung gehen und einen neuen Lizenzschlüssel erstellen. Wir haben hier einen Volumenschlüssel. Dann geben wir hier unseren entsprechenden Key ein. Wir könnten jetzt noch Angaben zum Startdatum, Ablaufdatum und zum Einzelpreis machen. Diese Informationen können wir dann später über die entsprechenden Benachrichtigungen in der CMDB aktivieren, so dass wir, wenn eine Lizenz beispielsweise abläuft, wir eine automatische Email erhalten über den Ablauf der entsprechenden Lizenzen.

So das soll es dann auch erstmal gewesen sein. Damit gehen wir zurück in die Infrastruktur und beginnen damit unseren ersten Server zu erstellen. Diesen Server nennen wir “Berlin-West-srv01” – Srv für Server. Speichern das Ganze. Als nächstes nehmen wir natürlich als Standort unser Rack, übernehmen und jetzt können wir anfangen unsere jeweiligen Informationen einzutragen. Wir starten mit dem Betriebssystem, das wir eben gerade erstellt haben. Wählen hier den Microsoft Server 2019 aus und können jetzt hier entsprechend noch unsere Lizenz auswählen, speichern das Ganze.

Als nächstes wollen wir natürlich die CPU eintragen. Wir haben hier einen Intel Xeon Prozessor. Der hat insgesamt 8 Kerne. Als Hersteller wählen wir natürlich Intel aus. Das Ganze hat 2,8 Ghz. Wenn wir die CPU nochmal aufrufen, können wir sehen, dass hier ein physischer Prozessor drin ist. Dann fügen wir unseren Speicher hinzu. Da haben wir insgesamt vier DDRAM drin. Als Typ haben wir natürlich DDR4 und jeder dieser RAM Riegel hat insgesamt 64 GB. Speichern.

Dann wollen wir dem Ganzen natürlich noch eine IP-Adresse vergeben. Dazu wählen wir wieder unser erstelltes Netzwerk aus dem letzten Webinar aus. Übernehmen. Wir wollen hier eine statische IP-Adresse vergeben und nehmen eine freie – ich wähle mal die 172.0.20.30 aus – und speichern das Ganze. Natürlich wollen wir das zu guter Letzt mit unserer USV verbinden. Von daher erstelle ich hier einen entsprechenden Anschluss. Anschlussart ist ein Kaltgerätestecker und das Ganze können wir natürlich auch gleich verbinden mit unserer USV. Wir wählen hier den entsprechenden freien Port aus, übernehmen und speichern. So die Power haben wir. Wir konfigurieren jetzt nur noch unseren Netzwerkport. Dazu gehen wir in den Ordner “Netzwerk”, erstellen hier einen neuen Ethernet Port – 1 GBit – und das Ganze verbinden wir dann mit unserem Switch. Auch hier wählen wir wieder einen freien Port aus, übernehmen und dann speichern.

Peter Resch-Edermayr

Wunderbar Pattrick. Du hast uns also in wenigen Minuten gezeigt, die Grunddokumentation eines Server, würde ich so sagen. Viele Punkte auf der linken Seite, die man hier sieht – da gibts jetzt Dokumente, Datensicherung, Datenbanken, Dateien etc., also viele Dokumentationskategorien – die sind mir unter Umständen zu viel. Kann man da ausblenden, kürzen, nur das einblenden, was ich tatsächlich dokumentieren will und mit meinem Team vereinbare, dass wir das auch dokumentieren müssen?

Pattrick Bluhm

Grundsätzlich haben wir hier zwei Optionen. Entweder wir blenden über das Auge-Icon nur die Kategorien ein, die auch mit Informationen schon gefüllt sind oder aber wir passen natürlich dieses Serverobjekt bzw. den Serverobjekttypen explizit an. Dazu nehmen wir in unseren Serverobjekttypen, gehen in die Bearbeitung und können dann hier im unteren Teil die zugewiesenen Kategorien bearbeiten. Hier macht es natürlich Sinn, dass wir nur die auswählen, die wir für unsere IT-Dokumentation benötigen. Eigenschaften, wie zum Beispiel eine Grafikkarte, interessiert mich bei einem Server eher weniger.

Die Gruppenmitgliedschaft benötige ich nicht, die Laufwerke möchte ich nicht unbedingt dokumentieren, ein Objektbild habe ich da auch nicht unbedingt nötig und eine Soundkarte kann auf jeden Fall raus. Und damit habe ich schon einmal den Großteil abgehandelt. Dann speichern wir das Ganze und wenn wir jetzt unser Serverobjekt noch einmal aufrufen, dann ist das hier schon deutlich weniger.

Peter Resch-Edermayr

Okay, zweite Frage dazu. Viele der Dateien, die du hier manuell eingetragen hast, könnte man mittels Discovery-Lösungen automatisiert importieren. Welche Möglichkeiten haben wir da in i-doit und gibt es hier bereits fertige Schnittstellen in i-doit?

Pattrick Bluhm

i-doit besitzt Standardmäßig schon die Schnittstelle zum Discovery-Tool JDisc. Da haben wir entsprechend hier eine Schnittstelle für den Import, über die wir dann letztendlich, die Geräte und Informationen, die wir mit dem Discovery-Tool JDisc ermittelt haben, in i-doit importieren können.

Peter Resch-Edermayr

Alles klar. Da gibts aber noch weitere Lösungen, die mit Monitoring zu tun haben. Ich habe im Hinterkopf ein Add-on, was raus kommt – das monitos Add-on – sowie auch Check_Mk Add-on. Hier kann man ebenfalls Inventory-Daten aus dem Monitoringsystem übernehmen.
JDisc Konfiguration zeigen wir in diesem Webinar nicht. Bitte zeig uns doch diesen Themenblock “Zuständigkeit”. Auch hier bietet sich natürlich auch ein Import an. Active directory beziehungsweise LDAP hat alle meine Mitarbeiter direkt im System drin. Gibt es auch hier eine Schnittstelle.

Pattrick Bluhm

Auch hier können wir einen entsprechenden Import über LDAP realisieren. Dazu gibt es schon eine entsprechende Schnittstelle, wo wir einen Server anlegen können. Das bedeutet für uns, wir tragen nur noch die IP-Adresse bzw. den Host neben unseres Active Directory Servers hier ein. Dann brauchen wir natürlich Zugangsdaten, um uns auf den Server zu authentifizieren und können dann über LDAP verschiedene Benutzer und Geräte in i-doit importieren.

Peter Resch-Edermayr

Alles klar, das kann man also sowohl zum Import verwenden als auch zur Authentifizierung der einzelnen User, die dann gegen LDAP quasi geprüft werden.
Konfigurieren wir jetzt nicht im Detail. Wenn wir trotzdem Anwenderdaten bzw. Mitarbeiterdaten importieren wollen, zeig uns das, wie wir bitte schnell zum Ziel kommen. Das wir diesen Teil gut dokumentieren können.

Pattrick Bluhm

Ja, ich habe dazu einfach mal eine entsprechende CSV vorbereitet. Dazu gehen wir wieder auf den CSV Import. Wir wählen unsere entsprechende CSV-Datei aus und nutzen diese für den Import. Ich habe hier ein entsprechendes Profil bereits angelegt. Von daher können wir das einfach mal schnell laden. Hier unten ist schon bereits die Zuweisung der einzelnen Spalten vorgenommen worden. Das heißt ich kann hier einfach auf “Importieren” klicken und habe jetzt entsprechend meinen Nutzer.

Peter Resch-Edermayr

Wie man umgeht mit dem Import Profilen haben wir bereits im ersten Webinar dieser Serie gezeigt. Wir haben jetzt einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen importiert im System. Wie machen wir das jetzt mit der Zuständigkeit zu dem Server? Wie dokumentierst du das?

Pattrick Bluhm

Grundsätzlich kann man das entsprechende Gerät einfach aufrufen. Wir wählen jetzt mal unseren Server hier aus und haben jetzt hier in der linken Navigation den Punkt “Kontaktzuweisung”. Hier können wir jetzt verschiedene Mitarbeiter auswählen und diesen verschiedene Rollen zu weisen. Ich nehme mal unseren IT-Administrator Max Admin. Ich kann ihm jetzt hier im rechten eine Rolle zuweisen. In dem Fall ist das unser Administrator für dieses Gerät. Ich kann natürlich aber auch hier zum Beispiel Maria Monetos übernehmen und sagen, sie ist Vertragspartner oder vielleicht auch der Benutzer. Das heißt, ich kann hier wirklich verschieden Rollen zuweist, um darzustellen, welche Person ist von diesem Gerät betroffen und nimmt welche Rolle ein.

Peter Resch-Edermayr

Und diese Rollen sind natürlich auch erweiterbar, wie wir es gewohnt sind in i-doit. Soweit zur Zuständigkeit, die wir immer wieder – vor allem auch bei Notfällen – benötigen.
Kommen wir zum Thema Virtualisierung. Du hast hier jetzt also einen physischen Server angelegt. Dieser könnte jetzt auch also in unserem Beispiel als virtueller Host für weitere virtuelle Maschinen dienen. Wie siehst du und wie dokumentierst du die Zusammenhänge zwischen physikalischen Maschinen, VMWare-Hosts zum Beispiel und virtuellen Maschinen?

Pattrick Bluhm

Wenn wir eine virtuelle Maschine erstellen wollen, dann haben wir hier natürlich auch schon gleich den entsprechenden Objekttypen “Virtueller Server”. Ich würde sagen wir erstellen jetzt einfach mal einen Web-Server für Berlin-West. Auch hier können wir natürlich wieder CPU vergeben. Der hat insgesamt 1 Kern, der hat wieder den Xeon Prozessor drin, 2,8 Ghz, Intel, Xeon, speichern. Dann haben wir natürlich Speicher. Dann nehmen wir mal DDR4 wieder, dann haben wir insgesamt 8 GB von unserem Host, speichern und jetzt haben wir unten den Ordner “Virtuelle Maschine”. Hier können wir definieren, dass es sich tatsächlich, um eine virtuelle Maschine handelt und auch direkt festlegen, auf welchem Host das Ganze läuft. Hier wählen wir unseren “Berlin-West Server01” aus. Übernehmen und speichern. Wenn wir jetzt in unser Server Objekt wieder reinklicken, dann können wir sehen, dass wir hier unten im virtuellen Host jetzt verschiedene Kassensystem sehen, hier auch unser eben angelegter Webserver.

Peter Resch-Edermayr

Das heißt die Relation zwischen physischen Host und virtuellen System ergibt sich ganz automatisch. Welche Vorteile habe ich jetzt, wenn ich jetzt beispielsweise mehrere Systeme hier hätte. Kannst du mir zeigen, wie wir hier auf eine Ressourcenübersicht kommen. Welche schon belegt sind bzw. welche noch frei sind?

Pattrick Bluhm

Ja, wir haben im Server die sogenannte Objektvitalität. Da können wir ganz genau sehen, welche Ressourcen werden von diesen Systemen in Anspruch genommen und können auf Basis dieser Informationen dann auch entsprechend neue virtuelle Maschinen plane.

Peter Resch-Edermayr

Also eine Überbuchung bzw. Unterbuchung kann man hier feststellen. Jetzt haben wir natürlich das Beispiel, einen Server das erschließt sich dann, wenn man dann eine ganze Serverfarm darauf betreibt bzw. mehrere virtuelle Server darauf betreibt. Gerade beim Thema virtuelle Server hat man häufig Cluster im Einsatz, ESX-Cluster zum Beispiel in der VM-Ware-Umgebung. Kannst du uns zeigen wie man diese Cluster dokumentiert in i-doit und welche Vorteile sich daraus ergeben, wie man das Ganze visualisieren kann und einen guten Überblick erhält?

Pattrick Bluhm

Wir haben in unser demo.i-doit.com einen entsprechenden Cluster schon dokumentiert. Wir können hier sehen, das besteht insgesamt aus drei ESXi-Servern, wo wir auch unten die entsprechenden virtuellen Maschinen sehen können. Wir können der Übersicht entnehmen, welche virtuelle Maschine ist gerade aktiv, auf welchem ESXi. Hier unten haben wir nochmal eine Zusammenfassung des Gesamtverbrauches und können natürlich auch sehen, welche restlichen Ressourcen stehen uns hier noch zur Verfügung.

Peter Resch-Edermayr

Das heißt auch zur Cluster-Dokumentation gibt es hier einige Möglichkeiten der Visualisierung und des Vorteils, dass man hier gut ins Kapazitätsmanagement kommen kann. Kurzer Ausflug ins Cluster dokumentieren. Wir legen jetzt natürlich keine einzelnen weiteren Server an. Wie eingangs erwähnt ist das Thema Datenbanken allerdings rundum Server ein wichtiges Thema, wo es eine Menge zu dokumentieren gibt. Bitte zeigst du uns die Datenbank-Dokumentation und welche Möglichkeiten ich hier habe, die Zusammenhänge zu erkennen.

Pattrick Bluhm

Ja, dazu gehen wir in unseren Menüpunkt Software. Da finden wir schon den Objekttyp “Datenbankmanagementsystem”. Wir möchten jetzt mal für unseren Webserver unsere MariaDB dokumentieren. Speichern das Ganze. Dann müssen wir natürlich noch angeben, wo ist diese Datenbank installiert. Da wählen wir entsprechend unseren angelegten Server aus, gehen auf “Übernehmen”, speichern und können jetzt unsere Datenbankinstanz anlegen.

Wir haben auf dieser MariaDB zwei entsprechende Datenbanken. Einmal die “i-doit_data”. Können jetzt hier auf unsere Datenbankmanagementsystem auswählen, übernehmen und wir haben natürlich auch noch die “i-doit_systems”. Hier wählen wir unsere MariaDB aus. So haben wir unser Datenbankmanagementsystem dokumentiert. Wir haben das erstmal erstellt und dann mit unseren Webserver verknüpft, dass es darauf läuft und dann die entsprechenden Datenbankinstanzen auf diesem Datenbankmanagementsystem angelegt.

Peter Resch-Edermayr

Pattrick du hast jetzt zwei Datenbanken bzw. Datenbankinstanzen angelegt: “i-doit_system” und “i-doit_data”. Kannst du uns die Zusammenhänge visualisieren, die sich daraus ergeben haben?

Pattrick Bluhm

Ja, dazu können wir den CMDB-Explorer nutzen. Der zeigt uns sämtliche Geräte, die jetzt mit unserer Datenbankinstanz in Verbindung stehen. Wir können jetzt natürlich auch ein anderes Objekt als Root-Objekt setzen. Nehmen wir jetzt zum Beispiel mal das Datenbankmanagementsystem und dann können wir hier sehr gut sehen, unser Datenbankmanagementsystem MariaDB läuft mit den Datenbankinstanzen “i-doit_system” und “i-doit_data” auf unserem Server 01 in Berlin-West.

Peter Resch-Edermayr

Und weiter unten gibt es die Informationen, die wir in den früheren Webinaren und heute hinzugefügt haben. Also in welchem Schrank, mit welcher USV verbunden und welchem Switch und welchem Netzwerk und wir sehen auch rechts außen: Max Admin ist unser zuständiger Administrator.

Das Ganze kann natürlich auch konfiguriert werden. Diese Visualisierung, man kann sie nach links kippen. Von oben nach unten kippen. Aber Details zum CMDB-Explorer zeigen wir im Webinar Teil 6, wo es um da ganze Thema Services und Service-Management und Applikationen gibt. Da kommen wir detailliert nochmal auf den CMDB Explorer zu sprechen.

Danke Pattrick für diesen Ausflug in das Datenbank dokumentieren. Zum Thema Weiternutzung von gesammelten Informationen. Wir haben also jetzt einen physischen Server, mehrere virtuelle Server dokumentiert. Es bietet sich zur Notfallvorsorge natürlich an, Dokumente auszudrucken und entweder als Papier oder als PDF abzulegen. Wir können am Beispiel der gesammelten Informationen über die Server, die können wir natürlich auch in ein Dokument ausdrucken.

Dazu haben wir ein Dokumente-Add-on. Das ist ein kostenpflichtiges Add-on, da es einen relativ großen Funktionsumfang hat. Es benötigt auch viel Wartung. Und beim Dokumente-Add-on gibt es auch Templates, also z.B. Dokumentvorlagen. Pattrick, zeig uns doch bitte die Anwendung dieses Add-ons und welche Vorteile wir am Beispiel Serverdokumentation daraus haben.

Pattrick Bluhm

Ja, um das Dokumente Add-on aufzurufen müssen wir über den Punkt “Extras” gehen. Dort haben wir jetzt schon das Dokumente-Add-on installiert. Wir haben jetzt die Möglichkeit Dokumente zu erstellen, Dokumentvorlagen oder aus den Online-Repositories entsprechende Vorlagen zu importieren. Wir wollen jetzt in diesem Schritt das Serverhandbuch importieren. Wir haben die Möglichkeit unter dem Punkt “Dokumentvorlagen” unser entsprechendes Betriebshandbuch zu öffnen. Wir können hier schon die entsprechenden Kapitelüberschriften sehen. Wir könnten hier noch ein entsprechendes Deckblatt konfigurieren, die Kopf und Fußzeile bearbeiten und Einstellungen jeglicher Art treffen.

Um jetzt dieses Betriebshandbuch zu nutzen, müssen wir in die entsprechende Dokumentenreiter reingehen und ein neues Betriebshandbuch erstellen. Ich nenne das jetzt mal “ber-west-srv-01”, wähle jetzt das entsprechende Objekt aus und klicke auf Übernehmen, hinzufügen und kann dann in dieses Dokument, das mit dieser Dokumentvorlage generiert wurde, als PDF oder HTML Datei exportieren. Wir haben auf der ersten Seite die unterschiedlichen Kapitel unseres Dokuments. Danach folgt eine Zusammenfassung der unterschiedlichen Hardwarebestandteile plus der wichtigsten Ansprechpartner für diesen Server. Das ganze Dokument kann natürlich durch weitere Informationen ergänzt werden, so dass wir am Ende dann auch wirklich ein Dokument haben, das wir als Hardcopy in unseren Dokumentationsordner ablegen können.

Peter Resch-Edermayr

Also das Dokument wächst natürlich mit dem Inhalt, den wir dokumentiert haben. Man sieht es am Beispiel Modell. Das haben wir nicht dokumentiert und es kann natürlich auch nicht im Dokument drinnen stehen. Also je genauer ich in i-doit dokumentiere, umso genauer kommt natürlich auch dieses Server-Stammblatt zum Vorschein.

Danke, Pattrick, für diesen kurzen Ausflug in das Dokumente-Add-on bzw. die Möglichkeit, hier Notfalldokumentationen anzulegen. Wir haben hier auch noch andere Templates drinnen, wenn du uns die nochmal kurz zeigen könntest. Wir haben hier an Templates, an Vorlagen, verschiedene Formen von Notfallhandbüchern als Vorschlag drinnen, Empfangsbestätigungen für Arbeitsplätze, Laptops, aber auch Nutzungsvereinbarungen für Mobilfunk. Das wird im Client Management und bei der Übergabe an Anwendern und Benutzer gerne verwendet. Ebenso gibt es natürlich Rückgabeformulare, die wir hier als Beispiele mitliefern und Serverübersichten, WLAN Zugänge für Gäste, also ein umfangreiches Angebot an Vorlagen, die mit dem kostenpflichtigen Add-on bereits mitgeliefert werden.

Danke Pattrick, ich darf zusammenfassen, was wir heute gesehen haben.

Wir haben uns mit Serverhardware, mit der Dokumentation von Serverhardware, der Verkabelung, Rackplatz und Netzwerk aus den letzten Webinaren, die wir verwendet haben, beschäftigt.

Wir haben uns das Thema Virtualisierung, Dokumentation von virtuellen Servern und deren Ressourcenzuweisungen gesehen, haben dann im Themenblock Zuständigkeiten, Erreichbarkeit und Notfallorganisation kurz gestreift.

Eine Cluster-Dokumentation haben wir in unser Online-Demo gezeigt.

Beim Thema “Software” sind wir eingestiegen kurz auf das Thema Betriebssystemdokumentation, Versionen, Patch Level und Lizenzen. Auf diese Themen werden wir im fünften Teil des Webinars detailliert weiter eingehen.

Bei der Datenbank-Dokumentation haben wir auch gezeigt, wie sich aufgrund des Zusammenfügens von Datenbanken, Installationen auf Software auf Servern, eine Visualisierung ergibt, wo wir komplett nachvollziehen können, wie die Zusammenhänge in einem IT-Verbund stehen.
Beim Thema Serverhandbücher und Notfalldokumentation haben wir das Dokumente-Add-on gezeigt, mit dem komfortabel und übrigens vollautomatisch Dokumente aus i-doit erstellt werden können.

Damit schließen wir dieses Webinar Teil 3 ab und beschäftigen uns mit Teil 4 im nächsten Webinar mit dem Thema Client, Client-Management, um dann später dann auf Software- und Lizenzmanagement und weiter hinauf in Server-Applikationen und Services zu kommen. Bei der Client-Dokumentation werden wir uns mit der Dokumentation von Arbeitsplätzen, Ausstattung, dem kompletten Lifecycle von Geräten und Inventar beschäftigen, natürlich mit den heute kurz angerissenen Übergabe und Rücknahmeprotokollen, das Onboarding und Offboarding von Mitarbeitern. Hier geht es ja oft darum Mobiltelefone, SIM-Karten etc. also viele Details am Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen zu übergeben und das natürlich auch effizient mit zu dokumentieren. Drucken und Scannen ist weiterhin ein Thema – sehen wir uns an und es gibt natürlich auch das Thema Kleinteile: Wie dokumentiere ich Mäuse, Tastaturen, Speicherriegel und anderes geringfügige Wirtschaftsgüter.

Das Thema “Software und Lizenzmanagement” darf natürlich auch im nächsten Teil nicht fehlen und wir kommen dann natürlich auch beim Thema “Daten aus Discovery übernehmen” an. Gerade beim Client-Management bietet es sich an, Massendaten mit Hilfe von Discovery Tools zu übernehmen.
Wir werden am Beispiel zeigen, wie man mit Verträgen umgeht. An einem kleinen Beispiel Outsourcing von Clients bzw. Betreuung von Clients, wie ich das in i-doit darstellen kann und natürlich darf auch der ein oder andere Tipp und Trick nicht fehlen.

Unsere Ressourcen: das Whitepaper zum Download “In 6 Schritten zur IT-Dokumentation” laden Sie isch bitte von unserer Homepage. Die demo.i-doit.com möchte ich ihnen ans Herz legen, wenn Sie eigene Beispiele schnell mal ausprobieren wollen. Sie wird alle paar Stunden zurückgesetzt. Die Knowledge Base für alle Fragen rund um Installation, technische Voraussetzungen und alle Details, die auf technischer Ebene sozusagen noch offen sind. Und die Testversion/Appliance bekommen Sie auf unserer Homepage. Dort können Sie eine 30-Tage-Testversion inkl. der Appliance anfordern, die auch wir hier in unseren Webinaren verwenden.

Danke für das Zusehen. Wir sehen uns wieder beim nächsten Teil der sechsteiligen Serie und alles Gute für ihr eigenes IT-Dokumentationsprojekt. Auf Wiedersehen.

Weitere Teile dieser Serie

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 6: Business-Services und Applikationen

Teil 1
Infrastruktur

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 2: Netzwerke

Teil 2
Netzwerke

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 3: Server

Teil 3
Server

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 4: Clients

Teil 4
Clients

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 5: Software und Lizenzen

Teil 5
Software & Lizenzen

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation - Teil 6: Business-Services und Applikationen

Teil 6
Applikationen & Services

In 6 Schritten zur IT-Dokumentation

In 6 Schritten zur erfolgreichen IT-Dokumentation ist ein kompakter Leitfaden und die Ergänzung zu den sechs Videos unserer Serie “In 6 Schritten zur IT-Dokumentation.

Verlieren Sie nie die Orientierung und gelangen Sie zielgerichtet zur vollständigen Dokumentation Ihrer IT-Landschaft.

In 6 Schritten zur IT Dokumentation