Tue Gutes und sprich darüber – getreu dem Motto möchten wir auf eine i-doit untern Die Rede ist von Freifunk. Mittlerweile sind in Deutschland über 15.000 WLAN Access Points, so genannte Knoten, verteilt. Ob in Geschäften, Cafés, öffentlichen Plätzen oder Privatwohnungen – an vielen Orten poppt das WLAN “Freifunk” auf, das freien und unzensierten Zugang zum Internet und weitere Dienste bietet. Um mal eben die Mails abzurufen oder die nächste Zugverbindung zu recherchieren oder den Kontakt zu Familie und Freunden in der Ferne aufrecht zu erhalten, ist Freifunk die ideale Plattform.

Die Community ist dezentral organisiert in mal größere, mal kleinere Gruppen. Beispielsweise gibt es hier bei uns Freifunk Düsseldorf, welcher zum Förderverein Freifunk Rheinland gehört und mehrere hundert Knoten in der Stadt verteilt betreibt. Hier kann sich jeder engagieren, sei es durch eine Geldspende, Hilfe bei technischen oder organisatorischen Dingen oder einfach durch das Aufstellen eines Knotens und der Bereitstellung von ein wenig Bandbreite des eigenen Internet-Anschlusses.

Wir finden die Idee hinter Freifunk und das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge so gut, dass wir uns entschlossen haben, selbst Teil dieser Community zu werden. Daher haben wir damit begonnen, eigene Router in unseren Büroräumen aufzustellen und ans Internet anzuschließen. Dabei ist unsere Lage perfekt, weil um uns herum viele Menschen leben, arbeiten und studieren. Wir haben darüber hinaus einen weiteren Nutzen, wenn wir unseren Gästen einen WLAN-Zugang zur Verfügung stellen können, ohne uns über die Störerhaftung Gedanken machen zu müssen. Der erste Knoten ist seit kurzem in einer Testphase und kann hier auf einer Karte betrachtet werden.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Freifunk ein Zeichen setzen zu dürfen, und sind gespannt, wie unser Knoten in der Nachbarschaft angenommen wird. Noch gibt es nicht viele Knoten in unserem Viertel. Hoffen wir, dass sich das bald ändern wird.

 

Share This