labdoo grafik laptop

IT-Spenden für Kinder

i-doit & labdoo.org

IT-Dokumentation und IT-Spendenorganisation im Teamverbund

 

Seit Anfang 2017 unterstützt synetics die Spendenorganisation Labdoo. Kern der Zusammenarbeit ist eine Kooperation für mehr Verantwortung, Nachhaltigkeit und Mithilfe beim Einsatz von IT. “Laptops, die hier zu Lande schon nach drei Jahren zum alten Eisen gehören, sind für Schüler in der Dritten Welt noch immer HighTech und sollten dort zum Einsatz kommen“, sagt synetics-Geschäftsführer Joachim Winkler und verweist auf den Zusammenhang von Engagement und Erfolg: “Nur wer sich wirklich für die Anforderungen der Nutzer interessiert, kann sie erfüllen. Diese Haltung lebt das Team von i-doit in der Zusammenarbeit mit Labdoo vor.”  

labdoo spendenaktion 1

Schenken statt Horten

 

In Zukunft werden Labdoo und synetics die Vermittlung von IT-Spenden an Einrichtungen in Europa und Übersee deutlich intensivieren. Symbolischer Start des Gemeinschaftsprojekts ist ein Scheck über 3.250,- Euro, den synetics-Geschäftsführer Joachim Winkler am 18. Januar an Ralf Hamm, Vorsitzender des Labdoo.org e.V. in Düsseldorf überreichte. Die Summe hatte synetics im Rahmen ihrer Weihnachts-Spendenaktion 2016 zusammengetragen. Ralf Hamm, vom Labdoo-Hub Rhein/Ruhr: “Danke für die Spende im Namen der Kinder und der geförderten Einrichtungen. Mit der Spende werden wir Ersatzteile kaufen und Transporte organisieren können.”

Die Expertise von Labdoo und i-doit ergänzt sich ideal

 

Schon heute ist labdoo.org eine gut organisierte Plattform für das Sammeln, Bespielen und Verteilen ausgedienter Laptops. Jeder Spender kann genau sehen, welchen Bearbeitungsstatus seine Hardware hat und in welchem Hilfsprojekt sie zu neuen Einsatz kommt. In Zukunft übernehmen synetics-Mitarbeiter die Funktion des Labdoo-Hub Düsseldorf. Sie nehmen gespendete Laptops entgegen, bespielen diese mit Lernsoftware und schicken sie auf die Reise zu ihren neuen Verwendungsorten.
Gleichzeitig, so i-doit Produkt-Manager Daniel Kirsten, kümmern wir uns darum, den Prozess des Aufbereitens der gespendeten Laptops zu optimieren. “Derzeit läuft das noch über mobile Festplatten, auf die wir aktuelle, von Labdoo-Freiwilligen zusammengestellte Daten (Linux Image, sprachenspezifische Wiki’s, etc.) von den Labdoo-Servern ziehen. Diese übertragen wir dann auf die Laptops, nachdem wir diese zuvor sicher gelöscht haben. Weil das umständlich ist, Zeit kostet und dann immer auch noch ein Dialekt aus dem Zielgebiet draufgespielt werden muss, sind wir dabei, dies über ein automatisiertes System zu vereinfachen und die einheitliche Lösung auch anderen Hubs zur Verfügung zu stellen.”

80 Prozent Zeitersparnis durch automatisierten
Content-Upload

 

Das automatisierte System bootet Parted Magic per PXE über’s Netz mit unserem modifizierten Image. Dieses löscht nach dem booten wiederum automatisch die Festplatte und spielt das entsprechende Labdoo Image von einem im Netz bereitgestellten NAS System auf das Gerät. Der Vorgang nimmt 80 Prozent der bisherigen manuellen Arbeit ab. Weitere Automatismen sind geplant und anschließend, so Kirsten, wird synetics den Vorgang weiter generalisieren und im  Labdoo Netzwerk zur Verfügung stellen.
Darüber hinaus wollen wir unsere i-doit pro-Kunden, die open-Anwender und unsere Partner dafür begeistern, ebenfalls in das Labdooing einzusteigen. Wer also Interesse hat, ausrangierte Laptops zur Verfügung zu stellen oder die Möglichkeit hat, Laptops zu ihrem neuen Bestimmungsorten mitzunehmen, kann sich gerne bei uns melden.

 

 Kleines Labdooing-Glossar:

 

  • Labdoo-HUB: ein Haushalt, ein Verein oder eine Firma, in der Helfer Laptops entgegennehmen und versandfertig machen
  • Dootronics: Laptops, Tablets oder eBook-Reader, die im Hub sicher gelöscht und mit kindgerechter Lernsoftware und Lerninhalten unter Linux wieder fit gemacht werden – inklusive Offline-Lexika, Multimedia-Sprachkursen und lizenzfreien eBooks.
  • Dootrip: Labdoo legt Wert auf CO2-neutrale Auslieferung. Das heisst, NGO-Mitarbeiter, länderübergreifed Studierende, Mitarbeiter internationaler Unternehmen oder engagierte Touristen nehmen Laptops einfach mit zu den in der Nähe ihrer Reiseziele liegenden Einrichtungen.
  • Edovillages: Gemeinnützige Einrichtungen wie Schulen, in denen Kinder und Jugendliche die Laptops zum besseren Lernen und zum Erwerb von Computerkenntnissen nutzen.

Rund 25 Millionen stillgelegte Computer verstauben allein in deutschen Haushalten in Kellern oder auf Dachböden. Ein Großteil davon ist noch brauchbar und kann zum Beispiel in Hilfseinrichtungen der Dritten Welt zum Einsatz kommen. Aktuell hat Labdoo über 9.000 Computer in Bearbeitung und bringt derzeit rund 1.000 Items vom Spender zum Empfänger. Die Organisation arbeitet weitgehend Kosten- und CO2-neutral. Alle Arbeiten im Projekt werden freiwillig erbracht, Transporte zu einem Großteil über ohnehin stattfindende Reisen abgewickelt. Gut 6.000 Geräte wurden bis dato über weltweit 177 Hubs an 790 Schulen mit zusammen über 21.000 Schülern in 117 Ländern ausgeliefert. Aktuelle Zahlen auf www.labdoo.org

 

i-doit hilft dabei, die digitale Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen

 

“Als Anbieter einer IT-Dokumentation liefern wir Anwendern genaue Informationen dafür, welche IT sie haben, wo sie in welchen Konfigurationen steht und wie sie sich am Besten betreiben lässt. Was liegt da näher, als dabei zu helfen, dass auch ausrangierte, aber noch nutzbare IT einer sinnvollen, hilfreichen Verwendung zugeführt wird?”, beschreibt Joachim Winkler die Hintergründe für das Engagement von synetics. Ralf Hamm ergänzt: “Wir sind in unserem Setup mit Sammeln, Rekonfigurieren und Verteilen schon gut. Durch die Kooperation mit synetics werden wir nun sowohl technisch, als auch auch in der Verbreitung von Idee und Hardware-Zulauf besser und können in Zukunft mehr gemeinnützigen Einrichtungen helfen.”

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