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So vermeiden Sie den hausgemachten IT – Ausfall

Das Veränderungsmanagement lebt von IT-Dokumentation auf die man sich verlassen kann. Das Problem ist menschlicher Natur: Jene Seite, die etwas schnell umgesetzt haben will, neigt zur Untertreibung – bei Zeit, Geld und Risiko. Die andere Seite zum Gegenteil. Und dann schlägt die Hierarchie zu: Ober sticht Unter. Schulterzucken auf beiden Seiten, Augen zu und durch. Wird schon schief gehen. Und es ging.

Mit Dokumentation kommt Sachlichkeit in den Prozess und je öfters menschliche Einschätzungen durch korrekte Informationen untermauert, oder mehr noch: korrigiert wurden, um so mehr kann man sich auf andere Themen konzentrieren, die rein menschliche Angelegenheiten sind, und zumindest in nächster Zeit auch noch bleiben werden: Die Kommunikation, beispielsweise.

 

Wir sagen dem selbstgemachten Ausfall, zum Beispiel durch Fehler nach Änderungen oder durch systematische Fehler durch mangelnde Qualitätssicherung, den Kampf an und behaupten: Man schafft es, einen der durchschnittlichen vier Ausfälle pro Jahr zu vermeiden wenn man konsequent dokumentiert und diese Dokumentation auch konsequent anwendet, die eigenen Methoden im Änderungsmanagement laufend verbessert.

 

Nur diesen einen Stecker, den wir nicht gezogen haben, weil wir vorher die Dokumentation befragt haben. Nur dieses eine Backup, das automatisch zu Testzwecken ausgewählt wurde – und beim Rücksichern als mangelhaft aufgefallen ist. Nur diese eine Überbuchung des virtuellen Hosts, die durch regelmäßiges Reporting aufgefallen ist. Diese Kleinigkeiten vermeiden wir.

So verkürzen Sie die Ausfallzeit

Ist der Ausfall geschehen, herrscht erstmal Chaos. Klar, denn wir haben es nicht gerade mit einem Standardprozess zu tun: Gerade mal alle paar Monate fällt etwas aus, meist schleichend und stets mit neuem Fehlermuster. “Da kann man vorsorgen, was man will, …”; ist das so?  Wurde an alles gedacht? Auch in dieser genannten Studie wird als Vorsorgemaßnahme Nummer 1 Redundanz genannt.

Wir meinen: Vorsorge beginnt nicht beim technischen Aufrüsten, beim Aufbauen mehrfach redundanter (und damit weit komplexerer) Systeme, sondern weit weniger spektakulär: Beim Aufbau einer Informationsbasis, die im Fehlerfall so sehr unterstützt, dass man 1 (eine!) Stunde weniger im Chaos verbringt.

Das Handbuch: Ein Attachment. Die Parameter der Installation: Als Screenshots. Die letzte Änderung: Im Logbuch, mit Name des Kollegen und kurzer Anmerkung. Die Telefonnummern aller, wirklich aller Beteiligten, Verantwortlichen und sonstigen Stakeholder: Hinterlegt und aktuell.  Der Wartungsvertrag, der rechtzeitig verlängert wurde, anbei.

Eine Stunde schneller, mehr muss es gar nicht sein.

Wir behaupten: Das wird häufiger benötigt als redundante Systeme.

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