Inhaltsverzeichnis
1. IT-Grundschutz nach BSI für sichere IT-Infrastrukturen
2. Was ist der BSI-Grundschutz (IT-Grundschutz)?
3. Die Bausteine des IT-Grundschutzes nach BSI
4. Vorteile des IT-Grundschutzes
5. Aktuelle Entwicklungen: IT-Grundschutz++
6. Was bedeutet der neue BSI-Standard für Unternehmen?
7. Wie führt man den BSI-Grundschutz ein?
8. BSI-Grundschutz mit i-doit umsetzen
9. Vorteile von i-doit für den IT-Grundschutz
10. IT-Grundschutz nach BSI als Grundlage für Ihre IT-Sicherheit
Meinungen sind keine Fakten, doch diese Bewertungen sprechen eine eindeutige Sprache: Laut der „Datenklaustudie 2025“ von EY schätzen 69 Prozent der Befragten die Gefahr von Hackerattacken als „eher hoch“ oder „sehr hoch“ ein. 99 Prozent gehen sogar davon aus, dass Cyberangriffe zunehmen werden.
Was kann man angesichts dieser Bedrohungslage tun? Der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelte IT-Grundschutz bietet Ihnen eine bewährte Methode, um IT-Systeme effizient und umfassend zu schützen. Er wird auch „BSI-Grundschutz“ genannt. Dazu gleich mehr.
Aufgrund der wachsenden Anforderungen und einem erhöhten Schutzbedarf plant das BSI eine umfassende Modernisierung des IT-Grundschutzes. Sie soll mit einer Übergangsphase ab Januar 2026 umgesetzt werden.
Ziel der Reform ist eine Anpassung des Standards an aktuelle technologische Entwicklungen und Bedrohungslagen. Zusätzlich soll er eine kontinuierliche Aktualisierung erfahren. In diesem Artikel erfahren Sie, was der IT-Grundschutz genau ist, wie er funktioniert und welche Neuerungen in Zukunft zu erwarten sind.
Mit „BSI-Grundschutz“ ist der IT-Grundschutz gemeint. Es handelt sich um einen Standard des BSI, der Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre IT-Sicherheit zu verbessern. Mit seiner strukturierten Vorgehensweise soll er typische Sicherheitsrisiken identifizieren.
Auf dieser Basis können Sie geeignete Maßnahmen ergreifen. Ziel des IT-Grundschutzes ist die Erreichung eines angemessenen Sicherheitsniveaus. Aber mit einer nicht unwesentlichen Einschränkung: ohne übermäßig komplexe oder teure Lösungen.
Grundlage des IT-Grundschutzes beziehungsweise BSI-Grundschutzes ist das regelmäßig aktualisierte IT-Grundschutz-Kompendium. Es enthält eine Sammlung von Bausteinen über typische IT-Systeme, Anwendungen und Prozesse. Jeder einzelne Baustein beschreibt potenzielle Gefährdungen und gibt konkrete Empfehlungen für Gegenmaßnahmen.
Der IT-Grundschutz zeichnet sich durch eine systematische, modulare Herangehensweise aus. Dies ist ideal, um sicherheitsrelevante Schwachstellen zu identifizieren und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen. Damit stellen Sie die Vertraulichkeit und Integrität von Informationen und Daten sicher.
Zu den wichtigsten Bausteinen des BSI-Grundschutzes gehören:
Dieser Bereich dreht sich um organisatorische Maßnahmen. Dazu zählen die Definition von Verantwortlichkeiten, die Schulung von Mitarbeitern und die Etablierung eines Sicherheitsmanagements.
Hier geht es um Maßnahmen, die Netzwerke und Kommunikationswege vor unbefugtem Zugriff schützen – wie Firewalls, VPNs und die Netzwerksegmentierung.
Dieser Baustein umfasst Sicherheitsmaßnahmen für Server, Betriebssysteme und Anwendungen: darunter Updates, Patches und die Konfiguration von Sicherheitsrichtlinien.
Der IT-Grundschutz legt großen Wert auf die Notfallvorbereitung. Hierzu gehören Backup-Strategien, Pläne zur Wiederherstellung und regelmäßige Tests der Notfallpläne.
Das Modell des BSI für den IT-Grundschutz orientiert sich am aktuellen Stand der IT-Technik. Wenn Sie den IT-Grundschutz implementieren, profitieren Sie von einem umfassenden Sicherheitskonzept: Denn es berücksichtigt organisatorische, personelle und technische Facetten.
Dies stärkt die Informationssicherheit innerhalb einer Organisation und unterstützt die Einhaltung der Anforderungen an ein Information-Security-Management-System (ISMS). Gerade für kritische Infrastrukturen ist der IT-Grundschutz ein unverzichtbares Werkzeug: So lassen sich sensible Informationen und Systeme gezielt schützen sowie Sicherheitsvorfälle vermeiden.
Die Implementierung des IT-Grundschutzes bringt Ihnen zahlreiche Vorteile:
Ab dem 1. Januar 2026 wird der IT-Grundschutz durch den IT-Grundschutz++ modernisiert. Diese Weiterentwicklung zielt darauf ab, den Standard an aktuelle technologische Entwicklungen anzupassen und die Dokumentationslast zu reduzieren.
Das sind wichtige Neuerungen von IT-Grundschutz++:
Unternehmen sollten die Zeit bis zur Einführung des IT-Grundschutz++ nutzen, um ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen auf Basis des aktuellen IT-Grundschutz-Kompendiums zu optimieren. Dies schließt die Identifizierung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen ein.
Ein besonderes Highlight des BSI-Programms ist die Möglichkeit der Zertifizierung nach ISO 27001 auf der Basis des IT-Grundschutzes. Organisationen, die den BSI-IT-Grundschutz implementiert haben, profitieren nicht nur von einem erhöhten Schutz vor Sicherheitsvorfällen. Hinzu kommt ein effektives Incident Management.
Das Programm des BSI entspricht der IT-Grundschutz-Basisschulung. Gleichzeitig können Unternehmen ein Information-Security-Management-System (ISMS) aufbauen, was den Übergang zum IT-Grundschutz++ erleichtert.
Das offizielle Zertifizierungsprogramm des BSI bietet verschiedene Qualifizierungsstufen für die Schulung von Fachkräften im Bereich IT-Sicherheit. Der Einstieg erfolgt über die IT-Grundschutz-Basisschulung. Deren Abschluss ist die Prüfung zum IT-Grundschutz-Praktiker. Nach erfolgreicher Absolvierung kann die Zertifizierung beim BSI angegangen werden.
Darauf baut die IT-Grundschutz-Aufbauschulung zum IT-Grundschutz-Berater auf. Darin wird tiefergehendes Wissen vermittelt und auf komplexe Sicherheitskonzepte vorbereitet. Diese Schulungen richten sich vor allem an IT-Sicherheitsbeauftragte, die für die Umsetzung des IT-Grundschutzes in ihrer Organisation verantwortlich sind.
Die Einführung des IT-Grundschutzes erfolgt in mehreren Schritten:
Führen Sie zunächst eine Bestandsaufnahme der vorhandenen IT-Systeme, Anwendungen und Prozesse durch. Eine Configuration-Management-Database (CMDB), wie sie i-doit bietet, unterstützt Sie dabei, alle relevanten Informationen zentral zu dokumentieren. Mit einer angebundenen Discovery-Lösung können Sie zudem regelmäßig neue Geräte automatisiert in die IT-Dokumentation überführen sowie installierte Software, Lizenzen und Verkabelung jederzeit tagesaktuell nachweisen.
Ermitteln Sie, welche Systeme besonders geschützt werden müssen. Berücksichtigen Sie Aspekte wie Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.
Entscheiden Sie sich auf der Grundlage der Schutzbedarfsanalyse für passende Bausteine aus dem IT-Grundschutz-Kompendium. Alle Bausteine stehen als Vorlagen zum Import zur Verfügung. Der BSI-Grundschutz gliedert sich in die Bausteingruppen ISMS, OR, SYS, APP, NET, INF, OPS, DER und CON.
Setzen Sie jetzt die im Kompendium beschriebenen Maßnahmen um. Es kann sich um technische, organisatorische und personelle Maßnahmen handeln.
Der IT-Grundschutz ist implementiert? Dann sollten Sie die IT-Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig überprüfen und an neue Bedrohungen anpassen.
Die Implementierung des BSI-Grundschutzes (IT-Grundschutzes) erfordert eine präzise Dokumentation der IT-Infrastruktur. Hier kommt i-doit ins Spiel: Die i-doit CMDB ist eine zentrale Plattform, um alle IT-Assets, Netzwerke und Anwendungen zu dokumentieren. Mit Funktionen wie automatisierter Discovery und flexibler Anpassung an individuelle Anforderungen unterstützt i-doit Sie dabei, den IT-Grundschutz effizient umzusetzen.
Als Nutzer von i-doit profitieren Sie von folgenden Vorteilen:
Der IT-Grundschutz (BSI-Grundschutz) ist ein unverzichtbares Werkzeug für die systematische Absicherung Ihrer IT-Infrastruktur. Mit seiner modularen Struktur und den praxisnahen Empfehlungen bildet er eine solide Grundlage für den Schutz vor Cyber-Bedrohungen. Somit können Sie in Kombination mit i-doit als leistungsstarkes CMDB-Tool Ihre IT-Sicherheit effizient und nachhaltig verbessern.
Starten Sie jetzt mit der Umsetzung des IT-Grundschutzes! Wir unterstützen Sie gerne.