Webinar Open Celium

Die Verbindung verschiedener Tools kommt immer dann zum Zug, wenn diese miteinander kommunizieren und Daten austauschen sollen. Ob die Anbindung eines Service Desk wie OTRS, einem Monitoringsystem wie PRTG oder Collaboration-Tools wie Trello. Besonders bei einer CMDB ist die Anbindung verschiedener Tools sinnvoll, um doppelte Datenpflege zu verhindern, die vorhandenen Personalressourcen zu entlasten und einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen.

OpenCelium übernimmt dabei die Rolle des “Übersetzers” zwischen den verschiedenen Tools. Um Ihnen diese Übersetzung etwas verständlicher darzustellen, möchten wir Ihnen einen typischen Anwendungsfall aus der Praxis vorstellen.

In Ihrem Unternehmen wird Microsoft Azure für die Erstellung und Verwaltung virtueller Server eingesetzt. Wenn Sie nun eine neue VM erstellt haben, müssen sie diese auch dokumentieren. Dazu kopieren Sie die verschiedenen Hardwareeigenschaften wie  CPU-Frequenz, Arbeitsspeicher, Festplattenspeicher, IP-Adresse, Hostname, zuständiger Administrator, das verwendetes Betriebssystem, installierte Software usw. 

Natürlich kann der Dokumentationsumfang bei Ihnen abweichen. Je nachdem wie umfangreich Sie Ihre Assets dokumentieren, benötigen Sie etwas mehr oder weniger Zeit für die Dokumentation. Beim händischen Kopieren können sich natürlich auch Fehler einschleichen oder wichtige Informationen schlichtweg vergessen werden. Ablenkungen durch das Telefon, E-Mails oder Kollegen sind üblich. An dieser Stelle kann jedoch auch einfach OpenCelium die Arbeit für Sie übernehmen.

Wenn eine neue VM in Microsoft Azure erstellt wird, werden diese Informationen von OpenCelium direkt über die API abgefragt. Diese Informationen werden nun in ein Format “übersetzt” das die i-doit API verarbeiten kann. Sie sorgt nun automatisch dafür, das ein neues Objekt vom Objekttyp “virtueller Server” erzeugt wird und alle Informationen einfügt, die übergeben wurden. Somit wird der Dokumentationsprozess neuer Server vollständig automatisiert.

OpenCelium nutzt also vereinfacht gesagt die API der Anwendung A, um Daten zu erhalten und übersetzt Sie in das richtige Format der API von Anwendung B. Natürlich ist OpenCelium nicht nur auf zwei Tools oder eine unidirektionale Kommunikation beschränkt. Häufig ist natürlich auch eine Bidirektionale Kommunikation erwünscht. Eine Service Desk Applikation soll schließlich nicht nur neue Tickets zur IT-Dokumentation hinzufügen, sondern auch Informationen aus der IT-Dokumentation abfragen können, um Informationen im Service Desk verfügbar zu machen.

Voraussetzungen

OpenCelium kann auf verschiedenen Betriebssystemen installiert werden. Aktuell ist die Installation unter Debian, Ubuntu, SLES (SUSE Linux Enterprise Server), RHEL (Red Hat Enterprise Linux) und Microsoft Server (ab 2008) möglich. Die Installation ist unkompliziert und innerhalb weniger Minuten abgeschlossen. Eine Step-by-step Anleitung finden Sie in der OpenCelium Dokumentation.

Empfohlen wird ein virtualisierter Server mit mindestens 2 vCPUs, 8 GB RAM und 50 GB Festplattenspeicher. Als Applikationen werden Node.js, MariaDB, YARN, JAVA und Neo4J benötigt.

Welche Schnittstellen bzw. Konnektoren bietet OpenCelium?

Aktuell bietet Open Celium bereits zahlreiche Konnektoren, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Tools zu ermöglichen.  Neben Konnektoren für Monitoring und Netzwerkmanagementtools werden auch verschiedene Service- und HelpDesk Applikationen unterstützt. Zusätzlich bietet es Konnektoren für verschiedene Collaboration-, Dokumentations- und Planungstools sowie Software zur Verwaltung von Virtualisierungen und Datenbanken.

Monitoring und Netzwerkmanagementsysteme

Icinga, PRTG Network Monitor, SENSU, openNMS, ZABBIX, CheckMk und Aruba.

Collaboration-, Dokumentation- und PM-Tools

i-doit, Jira und Trello

Service- und HelpDesk

OTOBO, OTRS, Znuny und TopDESK

Server- und Virtualisierungsverwaltung

Azure, VMWARE, SQL Server und Bitbucket

Eine Übersicht aller aktuellen und geplanten Konnektoren finden Sie auf der Herstellerwebsite.

Was kostet OpenCelium?

OpenCelium ist eine Open-Source-Software unter GPLv3 Lizenz. Der Download ist somit kostenfrei und die Software wird kontinuierlich mit Updates versorgt. OpenCelium ermöglicht die eigene Konfiguration von Schnittstellen, bietet aber auch zahlreiche kostenfreie Konnektoren. Darüber hinaus gibt es noch weitere Konnektoren, die als jährliche Subskription angeboten werden.

i-doit und OpenCelium : Ein starkes Team!

Die CMDB i-doit verfügt bereits über zahlreiche Schnittstellen und Add-ons um Drittanbieter Tools anzubinden. Durch den API-Hub OpenCelium können noch deutlich mehr Applikationen für den automatisierten Datenaustausch genutzt werden. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um Ihre Mitarbeiter zu entlasten, Prozesse zu automatisieren und den Dokumentationsaufwand bei der Erstellung und Pflege Ihrer Dokumentation zu minimieren.

Die Vorteile in der Übersicht:

  • Ermöglicht die Bidirektionale Kommunikation zwischen verschiedenen Applikationen
  • Ermöglicht es Prozesse automatisch zu initiieren (z.B. Server im Monitoring fällt aus, automatische Erzeugung eines Tickets im Service Desk)
  • Übernimmt die Erstellung, Aktualisierung und Archivierung von Objekten.
  • Daten aus anderen Anwendungen wie Monitoring oder Discovery werden automatisch in der IT-Dokumentation aktualisiert. Dadurch sinkt der Dokumentationsaufwand und die Mitarbeiter werden entlastet.
  • Ermöglicht die Übermittlung von Informationen aus der CMDB an Dritt-Applikationen.
  • Erstellung eigener Konnektoren über generische Templates
  • Hervorragend für die Anbindung von Applikationen die über eine REST-API verfügen 
  • Automatisches Logging der gesamten Kommunikation

Für Fragen zur Integration von OpenCelium, wenden Sie sich gerne das Team der becon GmbH.

Pattrick Bluhm - Mit-Autor des i-doit Blogs

Der Autor

Pattrick Bluhm ist zertifizierter IT-Projektmanager im Bereich ITSM, IT-Dokumentation und CMDB. Er konzipiert und realisiert Dokumentationsprojekte mit i-doit für mittelständische Unternehmen in der DACH-Region. Im Jahr 2020 veröffentlichte er das Buch "IT-Dokumentation - Projekte erfolgreich umsetzen".

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