Docker-Container sind verhältnismäßig klein, vielseitig einsetzbar und für viele Applikationen maßgeschneidert. Sie schonen unsere vorhandenen Ressourcen und können in rasantem Tempo unsere IT-Infrastruktur skalieren. Die Container, wie sie von Docker verwendet werden, sind letztlich dennoch eine Form der Virtualisierung. i-doit beherrscht “out of the box” bereits viele Arten von Virtualisierungen, daher ist auch die Dokumentation der Vollständigkeit halber zwischen Images und Container.

Vorbereitung: Docker-Images in i-doit als eigenen Objekttyp anlegen.

Um die Docker-Infrastruktur in i-doit zu dokumentieren, müssen wir ein paar Vorbereitungen treffen. Zuerst legen wir in der Objekttyp-Kategorie “Software” den neuen Objekttyp “Docker-Image” an.

Anlegen von benutzerdefinierten Kategorien

Für diesen erstellen wir nun über den Administrationsbereich zwei benutzerdefinierte Kategorien. Diese sollten dazu dienen, die Funktion bzw. den Inhalt des Images zu beschreiben und den Link zu Registry aufzunehmen. Die erste Kategorie erhält ebenfalls die Bezeichnung “Docker-Image”. Diese wenden wir auf den Objekttyp “Docker-Image” an. Im Anschluss fügen wir ein Link-Feld mit der Feldbezeichnung “Registry” hinzu. Danach speichern wir unsere neue Kategorie.  

Informationen zum Laden des Images hinzufügen

Ein Docker-Image Objekt besitzt nun in der gleichnamigen Kategorie zwei Felder: Einen Link zur Registry und die obligatorische Beschreibung, die i-doit automatisch hinzufügt. Im Beschreibungsfeld können wir nun das Pull Kommando eintragen, über das das Image hinzugefügt wird. Durch das simple Hinzufügen dieser beiden Felder haben wir dokumentiert, in welcher Registry sich das Image  befindet und was auf Kommandozeilenebene eingegeben werden muss, um dieses zu laden.

Eine zweite benutzerdefinierte Kategorie

Als zweite benutzerdefinierte Kategorie erstellen wir „Container“. Diese Dokumentationskategorie gibt uns einen Überblick, welche Instanzen des Images existieren. Wir verwenden dazu die Funktion des variablen Report, der alle dokumentieren Instanzen des Images zeigt. Auch diese Kategorie fügen wir wieder dem Objekttyp „Docker-Image“ hinzu. 

Anlegen eines eigenen Berichts

Da wir alle aktiven Docker-Images angezeigt bekommen möchten, ist es sinnvoll einen eigenen Bericht dafür zu erstellen und direkt im Objekt anzuzeigen. Daher erstellen wir einen neuen Report über Report Manager und legen als Bedingung “Objekttyp = Docker-Image” fest. 

Die Beziehung zwischen Image und Container herstellen

Um nun auch die Container dokumentieren zu können, erstellen wir einen neuen Objekttyp „Container“ in der Objekttyp-Gruppe „Infrastruktur“. Wir wählen hier jene Eigenschaften aus, die wir dokumentieren möchten. Üblicherweise soll die gleiche Dokumentationsqualität wie bei „Virtuelle Server“ erreicht werden. Daher übernehmen wir die Eigenschaften aus dieser Kategorie.

Um einen Bezug zwischen Image und Container herstellen zu können, erstellen wir eine benutzerdefinierte Kategorie mit dem Namen „Docker“. Zur eindeutigen Identifizierung bietet sich ein Textfeld mit „Name (Hash)“ an, ein Objekt-Beziehungsfeld, mit dem wir später unser „verwendetes Image“ auswählen können. Wichtig bei dieser Konfiguration ist es, dass wir als Objekttyp „Container“ festlegen.

Die fertige Kategorie

Die erstellte Kategorie ist nun in Objekten vom Typ „Container“ erstellt. Hier wird der Name des Containers und sein Hash, sowie das Run Kommando und eine Referenz auf das zugrundeliegende Image hinterlegt.

Das Virtualisierungssystem hinzufügen

Zur Vervollständigung der Virtualisierungstechniken erweitern wir noch die Eigenschaften der „Virtuellen Maschinen“ um das Virtualisierungssystem „Docker“. 

Dockerfile dokumentieren

Sie können Ihre Dokumentation noch erweitern, in dem Sie das Dockerfile unter Dateien ablegen. So haben Sie alle Informationen über Ihre Docker-Virtualisierung an einem Ort.

Fazit

Docker Images und Container lassen sich schnell und vollständig mit i-doit dokumentieren. Unser besonderer Dank geht an Christian Wally von unserem i-doit Partner don’t panic für diesen Artikel. Besuchen Sie dont-panic.at für weitere innovative Lösungen und smarte ITSM-Erweiterungen.

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